Offiziell veröffentlicht die NHL Zuschauerzahlen seit der Saison 1960/61. In diesem Jahr verkauften die Teams über 2,3 Millionen Eintrittskarten in den 210 Spielen. Das ergab einen Schnitt von gut 11.000 Zuschauern pro Spiel. Bis zum Ende der Ära der „Original Six“ stieg die Zuschauerzahl kontinuierlich auf über drei Millionen Zuschauer bei einem Schnitt von knapp 14.700.
Mit sechs neuen Teams gab es zur Saison 1967/68 444 Spiele. Noch scheiterte man knapp an fünf Millionen Zuschauern, die erst im folgenden Jahr erreicht wurden. Der Schnitt pro Spiel fiel jedoch wieder auf 11.122. Bevor die WHA ihren Spielbetrieb aufnahm, hatte man in der Saison 1971/72 über 7,6 Millionen Zuschauer erreicht und blieb nur knapp unter 14.000 im Schnitt. Als man zur Saison 1974/75 720 Spiele auf dem Spielplan hatte erreichte man mit 9,5 Millionen einen neuen Zuschauerrekord, doch bis zur letzten Saison der WHA 1978/79 fielen die Zuschauerzahlen kontinuierlich bis auf 7,7 Millionen und einen Schnitt von 11.400 ab.
Vier Teams mehr, keine Konkurrenz und Wayne Gretzky in der Liga, steigerten die Nachfrage wieder. 840 Spiele pro Saison hatte man durch die 80er Jahre hindurch. 1979/80 hatte man erstmals mehr als 10 Millionen Zuschauer und der Zuschauerschnitt, der in diesem Jahr bei 12.540 lag, konnte in den nächsten zehn Jahren auf knapp 15.000 gesteigert werden.
Neue Teams mit kleinen Stadien brachten mehr Spiele und steigerten die absolute Zuschauerzahl, drückten aber auch den Schnitt. 1992/93 spielte man erstmals über 1.000 Spiele und lockte über 14 Millionen Zuschauer an, der Schnitt war jedoch wieder auf gut 14.000 gesunken. Neue Stadien in vielen Städten halfen hier zu einer weiteren Steigerung. 1995/96 spielte man inzwischen 1066 Spiele und übertraf bei den Zuschauern die 17 Millionen-Grenze. Im Schnitt waren das 15.983 Zuschauer und seit der darauffolgenden Saison hat man die 16.000 auch nie mehr unterschritten.
In der Saison 2007/08 besuchten durchschnittlich 17.308 Zuschauer die Spiele der NHL in der regulären Saison, eine erneutere Steigerung, nachdem in der Vorsaison 2006/07 der Schnitt bei 16.486 Zuschauen lag. Den besten Zuschauerschnitt hatten dabei wie im Vorjahr die Montréal Canadiens mit 21.273 Besuchern, Schlusslicht waren die New York Islanders mit 13.640 Besuchern pro Heimspiel. Die 24 US-Teams hatten dabei 16.831 Zuschauer pro Heimspiel, die sechs kanadischen Teams kamen auf 19.214 Zuschauer im Schnitt. Die Gesamtzuschauerzahl lag bei den 1.230 Spielen der regulären Saison bei rund 21,3 Millionen und wurde somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Millionen gesteigert.
| Saison | Zuschauerschnitt | Zuschauer insgesamt | Durchschnittliche Stadionkapazität |
| 2007/08 | 17265 | 21.236.255 | 18.493 |
| 2006/07 | 16.486 | 20.277.780 | 18.493 |
| 2005/06 | 16.995 | 20.854.169 | 18.431 |
| 2003/04 | 16.550 | 20.356.199 | 18.357 |
| 2002/03 | 16.591 | 20.408.704 | 18.349 |
| 2001/02 | 16.760 | 20.614.613 | 18.355 |
| 1995/96 | 15.987 | 17.041.614 | 17.495 |
| 1990/91 | 14.695 | 12.343.897 | 16.808 |
| 1986/87 | 14.114 | 11.855.880 | 16.653 |
| 1982/83 | 13.120 | 11.020.610 | 16.073 |
| 1978/79 | 11.409 | 7.758.053 | 16.345 |
| 1974/75 | 13.224 | 9.521.536 | 16.108 |
| 1968/69 | 12.172 | 5.550.613 | 15.509 |
| 1966/67 | 14.689 | 3.084.759 | 15.650 |



