Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 26 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Tampa Bay Lightning sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Tampa, Florida. Es wurde am 16. Dezember 1991 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1992/93 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind schwarz, dunkelblau, silber und weiß.

Die Lightning tragen ihre Heimspiele im St. Pete Times Forum aus und sind – nach den Florida Panthers – das am südlichsten beheimatete Franchise der Liga. Nachdem das Team in den 1990er Jahren lange weit hinter den Erwartungen zurückblieb und sich nur einmal für die Playoffs qualifizieren konnte, schaften sie zu Beginn des neuen Jahrtausends den Anschluss an die Ligaspitze. Am Ende der Saison 2003/04 gewannen sie als erstes Team, das aus der NHL-Expansion der 1990er Jahre hervorgegangen war, den prestigeträchtigen Stanley Cup.

1992 beschloss die NHL, zwei zusätzliche Teams in die Liga aufzunehmen: die Ottawa Senators und die Tampa Bay Lightning aus Florida. Angeführt von NHL-Legende Phil Esposito, betrieb Tampa Bay intensives Lobbying um den begehrten Platz für ein Expansion-Team und bekam schließlich den Zuschlag. Phil Esposito wurde zum Präsidenten des Franchise gekürt und Terry Crisp, der ein paar Jahre früher den Stanley Cup mit den Calgary Flames gewonnen hatte, wurde als Trainer eingestellt. Am 7. Oktober 1992 bestritten die Lightning ihr erstes NHL-Spiel und gewannen gegen die Chicago Blackhawks mit 7:3. Ein gewisser Chris Kontos erzielte vier Tore in diesem Spiel. Ein Rekord für erzielte Tore pro Spiel, den bis heute kein Tampa-Spieler brechen konnte. Doch das Team wurde rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und schloss die Saison mit einem Rekord von 23 Siegen bei 54 Niederlagen als Letzter ihrer Division ab.

Stanley-Cup-Gewinne
2004
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 25 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die St. Louis Blues sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus St. Louis, Missouri. Es wurde am 5. Juni 1967 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1967/68 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind königsblau, dunkelblau, gold und weiß. Das Team ist benannt nach dem Jazz-Titel „St. Louis Blues“ von W. C. Handy.[1]

Die Blues tragen ihre Heimspiele im Scottrade Center aus und gingen aus der großen Erweiterung der Liga vor der Saison 1967/68 hervor, als die Teilnehmerzahl von sechs auf zwölf aufgestockt wurde. St. Louis erwies sich früh als das fähigste Franchise der Expansion und sicherte sich den Platz als Finalteilnehmer gegen eines der älteren Franchises, das sich jedoch als zu stark erwies. Nach vielen Jahren im oberen Drittel der Liga – geprägt von der aufeinanderfolgenden, 24-maligen Qualifikation für die Playoffs zwischen 1980 und 2003 sowie der zwischenzeitlichen Etablierung als Titelkandidat zum Ende der 1990er Jahre – fiel das Team in ein Loch. Der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cup blieb der Mannschaft bisher verwehrt.

1967 wurden die St. Louis Blues als eines von sechs neuen Franchises neben den Minnesota North Stars, den Los Angeles Kings, den Philadelphia Flyers, den Pittsburgh Penguins und den California Seals in die NHL aufgenommen, die damit die Anzahl der an ihr teilnehmenden Mannschaften von den Original Six auf zwölf verdoppelte. Neben den Kings und den Seals sind die Blues eines von drei Teams der Expansion 1967, die noch niemals den Stanley Cup gewinnen konnten. Die ersten Besitzer der Mannschaft waren der Versicherungs-Manager Sid Salomon Jr., sein Sohn Sid Salomon III. sowie Robert L. Wolfson, die das Franchise im Jahr zuvor gegründet hatten.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 24 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die San Jose Sharks sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus San José, Kalifornien. Es wurde am 9. Mai 1990 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1991/92 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind dunkelpazifiktürkis, schwarz und dunkelorange.[1] Aufgrund ihrer im amerikanischen Vereinssport populären Teamfarben ist die Mannschaft auch als „Team Teal“ bekannt.

Die Sharks tragen ihre Heimspiele im HP Pavilion aus und sind eines der ersten Franchises, das aus der Ligaerweiterung der 1990er Jahre hervorging. Nach einem schwierigen Start in die als spielstärkste Eishockeyliga der Welt geltende NHL, durchlebte das nordkalifornische Franchise im Laufe der 1990er Jahre Höhen und Tiefen, bis es sich zu Beginn des neuen Jahrtausends unter den besten Mannschaften der Liga etablieren konnte. Der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cup blieb dem Team bisher verwehrt. San Jose ist aktuell eines von sechs Franchises, das zudem noch nie in der Finalserie stand.

Im Mai 1990 wurden die North Stars an den neuen Besitzer verkauft und die Gebrüder Gund erhielten den Zuschlag für ein neues Franchise im kalifornischen San José. In einer Abstimmung unter zukünftigen Fans und aktuellen Unterstützern sollte der Beiname des Teams festgelegt werden. Auf Platz eins landete „Blades“ (dt. etwa Klinge, Messer), doch die Brüder waren damit nicht zufrieden, da das Wort auch negative Aspekte beinhaltete. Der zweitplatzierte Name wurde schließlich ausgewählt und das Team bekam den Namen „San Jose Sharks“ (dt. Haie), wodurch eine Assoziation zum Pazifischen Ozean hergestellt wurde, da im Bereich der Bay Area mehrere Haiarten heimisch sind. Ironischerweise trugen die Kansas City Blades, das erste Farmteam der Sharks, eben jenen, von den Besitzern abgelehnten Beinamen.

Am 30. Mai 1991 nahm der Kader San Joses die ersten Konturen an. Im NHL Dispersal Draft wurden die von den Draft-Regularien ungeschützten Spieler aus dem System von Minnesota offiziell zwischen den North Stars und den Sharks aufgeteilt, und die Kader der Teams durch Spieler aus dem folgenden Expansion Draft aufgefüllt. Des Weiteren durften sich die Sharks im NHL Entry Draft, der drei Wochen nach dem Dispersal Draft stattfand, und im NHL Supplemental Draft erstmals die Rechte an jungen Talenten sichern. Mit ihrem ersten Wahlrecht im Entry Draft an der zweiten Position der ersten Runde wählten sie Pat Falloon aus und mit ihrem zweiten Pick an Gesamtposition 23 in der zweiten Runde Ray Whitney. Im Supplemental Draft wählten sie als Gesamtersten den Kanadier Jeff McLean und an siebter Position Mark Beaufait.[2]

Die Saison 1991/92 begann und die Sharks starteten – wie bei Expansion-Teams üblich – mit einem sportlich schwach besetzten Kader ohne große Namen in ihr erstes Jahr. Als Trainer hatte die Klubführung den Kanadier George Kingston verpflichtet. Ihre Heimspiele trugen sie zunächst im Cow Palace in Daly City, etwas außerhalb von San Francisco, aus, da in San José noch keine geeignete Halle zur Verfügung stand. Im ersten NHL-Spiel am 4. Oktober 1991 unterlag das Team den Vancouver Canucks mit 3:4 Toren. Craig Coxe erzielte dabei, auf Vorlage von Mark Pavelich, das erste Tor in der Franchise-Geschichte. Der erste Sieg gelang vier Tage später in einem Heimspiel gegen die Calgary Flames. Kelly Kisio erzielte drei Minuten vor Spielende den Siegtreffer zum 4:3. Wie so oft bei Expansion-Teams, verlief die erste Saison aber insgesamt enttäuschend, denn die Mannschaft gewann nur 17 von 80 Spielen. Die Saison beendeten sie als punktschlechtestes Team der gesamten Liga.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 23 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Pittsburgh Penguins sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Pittsburgh, Pennsylvania. Es wurde 1967 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1967/68 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind schwarz, vegasgold und weiß.

Die Penguins tragen ihre Heimspiele in der Mellon Arena aus und gingen aus der großen Erweiterung der Liga vor der Saison 1967/68 hervor, als die Teilnehmerzahl von sechs auf zwölf aufgestockt wurde. Nachdem das Team in den ersten 20 Jahren seines Bestehens sowohl sportlich als auch finanziell oft vor Probleme gestellt wurde, etablierte sich das Team um Mario Lemieux gegen Ende der 1980er Jahre an der Ligaspitze. Zu Beginn der 1990er Jahre gelang es zweimal den prestigeträchtigen Stanley Cup zu gewinnen. Nach einer weiteren Krise zu Beginn des neuen Jahrtausends fand die Mannschaft erneut den Weg ins Vorderfeld der Liga und feierte 2009 den dritten Titelgewinn.

Ein professionelles Eishockeyteam aus Pittsburgh spielte bereits in den frühen Jahren der National Hockey League, die Pittsburgh Pirates von 1925 bis 1931. Später spielte mit den Pittsburgh Hornets ein Team in der American Hockey League, das sich allerdings 1967 auflöste. Grund dafür war die Aufstockung der NHL von sechs auf zwölf Mannschaften. Eines der neugegründeten Franchises waren die Pittsburgh Penguins.
Der erste General Manager der Penguins war Jack Riley, der anfangs keinen einfachen Job hatte, da er das Team mit Spielern besetzen musste, die hauptsächlich aus unteren Ligen geholt wurden. Mit Andy Bathgate und Leo Boivin hatten sie immerhin zwei NHL-erfahrene Spieler in ihren Reihen. In der ersten Saison verpassten sie die Play-offs und belegten den fünften Platz in der West Division. Allerdings war die Division hart umkämpft und die Penguins lagen nur sechs Punkte hinter Platz eins.

Stanley-Cup-Gewinne
1991, 1992, 2009
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 22 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Phoenix Coyotes sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Glendale, Arizona. Es wurde 1972 als Franchise der World Hockey Association unter dem Namen Winnipeg Jets gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Nach der Auflösung der WHA im Jahr 1979 wurden die Jets gemeinsam mit drei weiteren Teams in die NHL aufgenommen, wo sie zur Saison 1979/80 erstmals antraten. Vor der Saison 1996/97 erfolgte der Umzug und die Umbenennung in den derzeitigen Namen. Die Teamfarben sind ziegelrot, sandgelb, schwarz und weiß.

Die Coyotes tragen ihre Heimspiele in der Jobing.com Arena aus und sind das einzige im US-Bundesstaat Arizona beheimatete Franchise der Liga. Bisher konnte sich das Team in seiner Franchise-Geschichte nur selten für die Playoffs qualifizieren und somit auch nicht den prestigeträchtigen Stanley Cup erringen. Phoenix ist aktuell eines von sechs Franchises, das zudem noch nie in der Finalserie stand.

Nachdem die Winnipeg Jets an die beiden Geschäftsmänner Steven Gluckstern und Richard Burke verkauft worden waren, fand im Sommer 1996 der Umzug des Franchises von Winnipeg nach Glendale statt. Frühere Stars der Jets, wie z.B. Teemu Selänne and Alexei Schamnow, verließen zwar das Team, jedoch wurde Jeremy Roenick von den Chicago Blackhawks verpflichtet. Zusammen mit Keith Tkachuk und Rick Tocchet bildete er fortan die erste Offensivreihe. Zu diesen erfahrenen Spielern kam eine große Anzahl an jungen Talenten, die sich in Arizona etablierten, wie Shane Doan, Oleg Twerdowski und vor allem Torhüter Nikolai Chabibulin, der zum wohl populärsten Coyotes-Spieler der folgenden Jahre wurde und den Spitznamen „Bulin Wall“ trug.

Die Winnipeg Jets bzw. die Phoenix Coyotes sind bis heute das älteste NHL- und zudem das einzige ehemalige WHA-Team, das noch nie im Finale um den Stanley Cup gestanden hat.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 21 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Philadelphia Flyers sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Philadelphia, Pennsylvania. Es wurde am 5. Juni 1967 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1967/68 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind schwarz, orange und weiß.

Die Flyers tragen ihre Heimspiele im Wachovia Center aus und gingen aus der großen Erweiterung der Liga vor der Saison 1967/68 hervor, als die Teilnehmerzahl von sechs auf zwölf aufgestockt wurde. Nachdem sich das Team schnell in der Liga etablierte hatte, gewann es Mitte der 1970er Jahre zweimal den prestigeträchtigen Stanley Cup. In dieser Zeit wurde aufgrund der harten Spielweise der Mannschaft auch der Spitzname „Broad Street Bullies“ geprägt. Trotz mehrerer Finalteilnahmen und guter Resultate in den folgenden Jahren konnten die Flyers die Titelgewinne der Anfangsjahre nicht wiederholen.

Die Flyers waren zusammen mit den Pittsburgh Penguins, St. Louis Blues, Los Angeles Kings, California Seals und den Minnesota North Stars Teil der NHL-Ligaerweiterung von 1967 durch die die Ära der „Original Six“ (Detroit Red Wings, Chicago Black Hawks, Boston Bruins, New York Rangers, Montréal Canadiens und Toronto Maple Leafs), die seit 1942 bestand, beendet wurde. Jedoch blieb der größte Anteil der guten Spieler bei diesen sechs Veteranenteams und die neuen Teams hatten es schwer. Dies änderte sich für die Flyers als 1969 Bobby Clarke gedraftet wurde. Um ihn herum wurde ein physisches Team gebildet, das bald darauf auch den Spitznamen Broad Street Bullies (benannt nach der Halle für Heimspiele, das an der Broad Street liegt) erhielt. Mit diesem Team gewannen die Flyers den Stanley Cup in den Jahren 1974 und 1975 zweimal in Folge und wurden somit das erste Team aus der Erweiterung des Jahres 1967, das eine Meisterschaft gewann.

Stanley-Cup-Gewinne
1974, 1975
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 20 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Ottawa Senators (frz. Sénateurs d’Ottawa) sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Ottawa, Ontario. Es wurde am 16. Dezember 1991 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1992/93 den Spielbetrieb auf. Zwischen 1893 und 1934 gab es bereits ein gleichnamiges Franchise, das in der NHL beheimatet war und zehn Mal den Stanley Cup gewann. Die Teamfarben sind rot, schwarz, weiß und gold.

Die Senators tragen ihre Spiele im Scotiabank Place aus und sind eines von nur sechs in Kanada beheimateten Franchises. Nach einem schwierigen Start in die als spielstärkste Eishockeyliga der Welt geltende NHL, durchlebte das Team aus der kanadischen Hauptstadt im Laufe der 1990er Jahre Höhen und Tiefen, bis es sich zu Beginn des neuen Jahrtausends unter den besten Mannschaften der Liga etablieren konnte. Trotz einer Finalteilnahme in der Saison 2006/07 blieb den neugegründeten Senators der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cups bisher verwehrt.

Bereits 1989 begann der Unternehmer Bruce Firestone sein Vorhaben hochklassiges Eishockey nach Ottawa zurückzubringen. Unterstützt wurde er in der Öffentlichkeit durch Frank Finnigan, dem damals noch letzten lebenden Mitglied der originalen Senators, die 1928 zum letzten Mal den Stanley Cup nach Ottawa bringen konnten. Am 16. Dezember 1991 erhielt Firestone schließlich den Zuschlag für ein NHL-Franchise. Finnigan starb nur neun Tage später im Alter von 88 Jahren. Ihm zu Ehren sperrten die neuen Ottawa Senators die Nummer 8, die Finnigan als aktiver Spieler getragen hatte.

Am 8. Oktober 1992 begann die erste Saison des Franchise mit einem Sieg gegen die Montreal Canadiens. Doch der Rest der Spielzeit gestaltete sich weniger positiv. Die Mannschaft hatte keinen echten Star in ihren Reihen und wurde hauptsächlich aus Spielern zusammengestellt, die das Management um General Manager Mel Bridgman im NHL Expansion Draft 1992 ausgewählt hatte, wie Sylvain Turgeon oder Jamie Baker. Am Ende der Saison belegten die Senators den letzten Platz mit zehn Siegen gegenüber 70 Niederlagen.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 19 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die New York Rangers sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus New York City, New York. Es wurde am 15. Mai 1926 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1926/27 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind blau, rot und weiß. Aufgrund ihrer Teamfarben und Herkunft ist die Mannschaft auch als „Broadway Blueshirts“ bekannt.

Die Rangers tragen ihre Heimspiele im weltbekannten Madison Square Garden aus und waren neben den Boston Bruins, Chicago Black Hawks und Detroit Cougars eines der ersten NHL-Teams aus den Vereinigten Staaten. Bereits in den ersten 14 Jahren der Ligazugehörigkeit gewann New York dreimal den prestigeträchtigen Stanley Cup, ehe sie in der Zeit der „Original Six“ und auch danach schwere Zeiten durchlebten. Erst 1994 – 54 Jahre nach dem letzten Titelgewinn – konnten sie zum vierten Mal die Trophäe erringen. Nach einer weiteren Durststrecke um die Jahrtausendwende herum, gehört die Mannschaft zu einer der besten an der US-amerikanischen Ostküste.

Tex Rickard, der Leiter des Madison Square Garden war überrascht vom großen Erfolg der New York Americans, die 1925 der National Hockey League beigetreten waren. Trotz des Versprechens, das die Americans das einzige Team sein sollten, die im Garden spielten, bemühte sich Rickard um ein eigenes NHL-Team und die NHL entsprach seinem Wunsch schon zur Saison 1926/27. Rickard wollte das Team New York Giants nennen, doch von der Presse hatte es schnell den Spitznamen Tex’s Rangers bekommen. Als General Manager hatte er Conn Smythe engagiert, der sich auf die Suche nach Spielern für das Team machte. Rickard war jedoch mit seiner Auswahl nicht zufrieden und nach Streitigkeiten entließ er ihn noch vor dem ersten Spiel. Smythe erhielt 2.500 Dollar als Abfindung. Als Nachfolger holte er Lester Patrick. Die von Smythe zusammengestellte Mannschaft bewies, dass sie eine gute Rolle in der NHL spielen konnte. Während die beiden anderen neuen Teams, die Chicago Black Hawks und die Detroit Red Wings das Tabellenende bildeten, konnten die Rangers ihre erste Saison auf Platz 1 der American Division abschließen. In den Playoffs waren dann jedoch die Boston Bruins Endstation.

Stanley-Cup-Gewinne
1928, 1933, 1940, 1994
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 18 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die New York Islanders sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Uniondale, New York. Es wurde am 6. Juni 1972 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind marineblau, orange und weiß.

Die Islanders tragen ihre Heimspiele im Nassau Veterans Memorial Coliseum aus und wurden zu Beginn der 1970er Jahre als zweites Team im New Yorker Ballungsraum angesiedelt, um den Bemühungen der Konkurrenzliga World Hockey Association dort ein Team zu installieren, entgegenzuwirken. Bereits frühzeitig etablierten sich die Mannschaft an der Ligaspitze und drang in den Playoffs weit vor. Zu Beginn der 1980er Jahre gewann das Team schließlich viermal in Folge den prestigeträchtigen Stanley Cup und scheiterte beim fünften Anlauf im Finale. Danach blieben weitere Erfolge aus und das Franchise versank im Ligamittelmaß.

1972 wurde mit der World Hockey Association (WHA) eine Konkurrenzliga zur National Hockey League gegründet, die Teams in den größten Städten bzw. in der näheren Umgebung der großen Städte ansiedeln wollte. Bei der Suche nach einem geeigneten im Bundesstaat New York erschien die im selben Jahr erbaute Multifunktionsarena, das Nassau Veterans Memorial Coliseum in Uniondale der passende Standort in der Umgebung um New York zu sein, um ein Konkurrenzteam zu den New York Rangers der NHL aufbauen. Nassau County, die Heimatregion des Nassau Veterans Memorial Coliseum, wollte jedoch nichts mit dem neuen WHA-Team, das New York Raiders heißen sollte, zu tun haben. Die einzige Möglichkeit die WHA von dort fernzuhalten, war ein NHL-Team dort zu beheimaten. Da auch NHL-Präsident Clarence Campbell keine Konkurrenz durch die WHA in der New Yorker Region wollte, gelang es William Shea, der auch das Baseballteam der New York Mets in die Region brachte, die NHL von einer Erweiterung zu überzeugen. Obwohl die Liga erst zwei Jahre zuvor um zwei Teams erweitert worden war, beschloss man nun zwei weitere Teams aufzunehmen. Die zwei neuen Franchises gingen nach Atlanta, wo die Atlanta Flames gegründet wurden und an den Besitzer des Basketballteams New York Nets, Roy Boe, der sein Team in Uniondale unter dem Namen New York Islanders aufbaute. Da das Team in der unmittelbaren Umgebung der New York Rangers angesiedelt wurde, musste an die Rangers eine Entschädigung in Höhe von vier Millionen US-Dollar gezahlt werden.

Stanley-Cup-Gewinne
1980, 1981, 1982, 1983
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 17 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die New Jersey Devils sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Newark, New Jersey. Es wurde am 8. Juni 1972 unter dem Namen Kansas City Scouts gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1974/75 den Spielbetrieb auf. Vor der Spielzeit 1976/77 zog das Franchise zunächst von Kansas City nach Denver um und spielte bis Ende der Saison 1981/82 unter dem Namen Colorado Rockies. Im Sommer 1982 erfolgte schließlich der Umzug an die Ostküste und die Umbenennung in den derzeitigen Namen. Die Teamfarben sind rot, schwarz und weiß.

Die Devils tragen ihre Heimspiele im Prudential Center aus und sind das einzige Franchise, das innerhalb der Liga zweimal den Standort wechselte. Seit Beginn der 1990er Jahre gehört das Team zu den erfolgreichsten der Liga und verpasste seit 1988 nur in zwei Spieljahren die Playoffs. Zudem gewann die Mannschaft seit 1995 bei vier Finalteilnahmen dreimal den prestigeträchtigen Stanley Cup.

Das Franchise wurde bereits 1974 gegründet und spielte die ersten zwei Jahre unter dem Namen Kansas City Scouts. Aus finanziellen Gründen zog das Team bereits nach zwei Spielzeiten zur Saison 1976/77 nach Denver und wurde zu den Colorado Rockies. Hier kam es im Sommer 1978 zu einem Besitzerwechsel. Der neue Eigentümer Arthur Imperatore verkündete gleich, dass er das Team gerne nach New Jersey umsiedeln wollte. Noch stellte sich die National Hockey League diesem Wunsch entgegen, da es dort keine angemessene Spielstätte gab. Die Rockies hatten es in der Folge mit dem stetig im Raum stehenden Umzug schwer. Schließlich kaufte John McMullen das Team und vollzog zur Saison 1982/83, als die Brendan Byrne Arena fertiggestellt war, den Umzug. Da sie mit ihrem Standort in bestehende territoriale Rechte anderer Teams eingriffen, war es erforderlich, die New York Rangers, New York Islanders und Philadelphia Flyers finanziell zu entschädigen. Mit diesen Teams hatte man auch starke regionale Konkurrenz. Um sich in der neuen Heimat die erforderliche Akzeptanz zu verschaffen, wurde eine Umfrage nach dem neuen Teamnamen gestartet. Über 10.000 Stimmen wurden abgegeben und die Entscheidung fiel mehrheitlich auf New Jersey Devils.

Stanley-Cup-Gewinne
1995, 2000, 2003
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