| Mannschaftstrophäen | ||||
| Name | Verleihungsgrund | Namensgeber | Verleihung | Rekordgewinner Anmerkungen |
| Stanley Cup | Gewinner der Stanley-Cup-Playoffs | Frederick Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston | seit 1893 | Montreal Canadiens (24) Toronto Maple Leafs (13) Detroit Red Wings (11) |
| Clarence S. Campbell Bowl | Bestes Playoff-Team der Western Conference Gewinner des Western-Conference-Finales | Clarence S. Campbell | seit 1968 | Edmonton Oilers (7) Philadelphia Flyers (6) Detroit Red Wings (5) |
| Prince of Wales Trophy | Bestes Playoff-Team der Eastern Conference Gewinner des Eastern-Conference-Finales | Eduard VIII., Prince of Wales | seit 1924 | Montreal Canadiens (25) Boston Bruins (15) Detroit Red Wings (10) |
| Presidents’ Trophy | Punktbeste Mannschaft der regulären Saison | seit 1986 | Detroit Red Wings (6) Beste Ausbeute: Detroit (1996) mit 131 von 164 möglichen Punkten | |
| Nicht mehr vergebene Mannschaftstrophäen | ||||
| Name | Verleihungsgrund | Namensgeber | Verleihung | Rekordgewinner Anmerkungen |
| O’Brien Trophy | Unterlegener Stanley-Cup-Finalist | Ambrose O’Brien | 1910–1923 1928–1950 | Montreal Canadiens (9) Toronto Maple Leafs (8) Detroit Red Wings (5) |
| Spieler- und Trainertrophäen | ||||
| Name | Verleihungsgrund | Namensgeber | Verleihung | Rekordgewinner Anmerkungen |
| Art Ross Trophy | Bester Scorer der regulären Saison | Art Ross | seit 1948 | Wayne Gretzky (10) Gordie Howe (6) Mario Lemieux (6) |
| Bill Masterton Memorial Trophy | Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey | Bill Masterton | seit 1968 | Jeder Klub kann einen Spieler nominieren Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden |
| Calder Memorial Trophy | Bester Rookie der regulären Saison | Frank Calder | seit 1933 | Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden Maximales Alter für Nominierung seit 1990 26 Jahre |
| Conn Smythe Trophy | Wertvollster Spieler der Stanley-Cup-Playoffs | Conn Smythe | seit 1965 | Patrick Roy (3) Fünfmal gewann ein Spieler des im Finale unterlegenen Teams die Trophäe |
| Frank J. Selke Trophy | Bester defensiv ausgerichteter Stürmer der regulären Saison | Frank J. Selke | seit 1978 | Bob Gainey (4) Guy Carbonneau (3) |
| Hart Memorial Trophy | Wertvollster Spieler der regulären Saison | David Hart, Vater von Cecil Hart | seit 1924 | Wayne Gretzky (9) Gordie Howe (6) Älteste individuelle Trophäe der NHL |
| Jack Adams Award | Bester Trainer der Saison | Jack Adams | seit 1974 | Pat Burns (3) Scotty Bowman (2) Jacques Demers (2) Pat Quinn (2) |
| James Norris Memorial Trophy | Bester Verteidiger der regulären Saison | James E. Norris | seit 1954 | Bobby Orr (8) Doug Harvey (7) |
| King Clancy Memorial Trophy | Führungsqualitäten und soziales Engagement auf Dem und abseits des Eis | King Clancy | seit 1988 | Jeder Klub kann einen Spieler nominieren Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden |
| Lady Byng Memorial Trophy | Hoher sportlicher Standard und vorbildliches Verhalten | Lady Byng, Ehefrau von Julian H. G. Byng | seit 1925 | Frank Boucher (7) Wayne Gretzky (5) Red Kelly (4) |
| Lester B. Pearson Award | Bester Spieler der regulären Saison gewählt von der NHLPA | Lester B. Pearson | seit 1971 | Wayne Gretzky (5) Mario Lemieux (4) |
| Lester Patrick Trophy | Besondere Verdienste rund um den Eishockeysport in den USA und in der NHL | Lester Patrick | seit 1966 | mehrere Gewinner pro Jahr möglich in Zusammenarbeit mit USA Hockey |
| Mark Messier Leadership Award | Bester Führungsspieler | Mark Messier | seit 2007 | Chris Chelios (1) Mats Sundin (1) wurde anfangs auch monatlich verliehen |
| Maurice ‘Rocket’ Richard Trophy | Bester Torschütze der regulären Saison | Maurice Richard | seit 1999 | Pawel Bure (2) + (1; vor 1999) Jarome Iginla (2) Rekordgewinner vor 1999: Bobby Hull (7) |
| NHL Lifetime Achievement Award | Besondere Verdienste um die Liga während der Karriere | seit 2008 | Erster Gewinner: Gordie Howe | |
| NHL Foundation Player Award | Besonderes Engagement für wohltätige Zwecke in Der Gesellschaft | NHL Foundation | seit 1998 | Erster Gewinner: Kelly Chase |
| NHL Plus/Minus Award | Bester der Plus/Minus-Wertung | seit 1983 | Wayne Gretzky (3) + (1; vor 1983) Plus/Minus seit 1968 offizielle Statistik Rekordgewinner vor 1983: Bobby Orr (6) | |
| Roger Crozier Saving Grace Award | Beste Fangquote in der regulären Saison | Roger Crozier | seit 2000 | Marty Turco (2) Fangquote seit 1982 offizielle Statistik Rekordgewinner vor 2000: Dominik Hašek (6) |
| William M. Jennings Trophy | Wenigste Gegentreffer in der regulären Saison | William M. Jennings | seit 1982 | Patrick Roy (5) Bis 1982 wurde diese Leistung mit der Vezina Trophy ausgezeichnet |
| Vezina Trophy | Bester Torhüter der regulären Saison | Georges Vézina | seit 1927 | Jacques Plante (7) Bill Durnan (6) Dominik Hašek (6) |
| Nicht mehr vergebene Spieler- und Trainertrophäen | ||||
| Name | Verleihungsgrund | Namensgeber | Verleihung | Rekordgewinner Anmerkungen |
| Bud Man of the Year | Wohltätiges Engagement und sportliches Verhalten | Budweiser (als Sponsor) | 1988–1992 | Erster Gewinner: Bryan Trottier |
| Dodge Performance of the Year | Beste Leistung der regulären Saison | Dodge (als Sponsor) | 1988–1989 | insgesamt nur zweimal verliehen konnte sowohl an einzelne Spieler als auch an Mannschaften vergeben werden |
| Dodge Ram Tough Award | Meiste Überzahl-, Unterzahl-, siegbringende und Unentschiedenbringende Tore in der regulären Saison | Dodge Ram (als Sponsor) | 1988–1991 | Brett Hull (2) |
| NHL/Sheraton Road Performer Award | Meiste Auswärtspunkte | Sheraton (als Sponsor) | 2004 | Einziger Gewinner: Joe Sakic wurde auch monatlich verliehen |
| NHL-Spieler des Jahres | Bester Spieler des Jahres | Dodge (als Sponsor; 1985–90) Pro Set (als Sponsor; 1991–92) | 1985–1992 | Wayne Gretzky (3) Mario Lemieux (3) analog dazu Auszeichnung zum Spieler Des Monats und der Woche |
Lange Zeit waren die Eintrittspreise beim Eishockey sehr günstig. Ein Blick zurück in die erste Saison der Toronto Maple Leafs im Maple Leaf Garden 1931 zeigt Eintrittspreise beginnend bei einem und bis zu drei Dollar auf den teuersten Plätzen. Die Preisspanne ging in den folgenden Jahren etwas auseinander. Zeitweise konnte man die günstigsten Eintrittskarten schon um 60 Cent erwerben und um 1950 lagen die Eintrittspreise zwischen 0,90 und 3,50 Dollar. Auch am Anfang der 60er Jahr konnte man ab einem Dollar schon ins Stadion. 7,70 Dollar zahlte man 1971 für den teuersten Platz. Zwischen fünf und 15 Dollar verlangten die Maple Leafs Anfang der 80er Jahre.
Zur Saison 1991/92 gab es schon keine Karten mehr für weniger als zehn Dollar. Für Stehplätze oder Sitze in den obersten Reihen verlangte man 16 Dollar. Wer nahe der Eisfläche sitzen wollte, der musste bis zu 40 Dollar bezahlen. Der Preissprung war in der Saison 1994/95 schon im vollen Gange. Die durchschnittliche Eintrittskarte in der NHL kostete 33,49 Dollar. In den kommenden Jahren wurde die Preisschraube angezogen und bis zur Saison 2000/01 hatte man die Preise um 42,5 % angehoben. Nun kostete die Karte im Schnitt 47,70 Dollar. Betrachtet man diesen Preissprung etwas genauer, so fallen einige Besonderheiten auf. Neue Stadien wie in Toronto (+87,8 %), aber auch Umzüge vom einst günstigen Quebec ins nun teure Denver (+99 %) waren hier die maßgeblichen Gründe. Gut nachvollziehbar war die Verdopplung der Preise in Tampa. Hier spielte man 1994 in einem 28.000 Zuschauer fassenden, jedoch nicht auf allen Plätzen für Eishockey geeigneten Stadion. Dadurch ergab sich mit unter 20 Dollar der günstigste Durchschnittspreis der Liga. Dass der Preis in einem neuen Stadion mit besserer Sicht und gutem Komfort auf knapp über 40 Dollar angepasst wurde, lag auf der Hand. Doch es gab auch in dieser Zeit positive Beispiele. In St. Louis hatte man gemerkt, dass man in der Vergangenheit zu teuer gewesen war und so erhöhte man die Preise in dieser Zeit nur um 6 % und nach einer Preiserhöhung von nur 8 % bei den Islanders hatte man sich von einem Mittelfeldplatz bei den Eintrittspreisen zum zweitgünstigsten entwickelt. Nur in Calgary war man mit 32,86 Dollar noch günstiger. Ein Jahr später brachen die Preise ein, was man vor allem in Toronto merkte, wo die Ticketpreise im Schnitt um fast 23 Dollar zurückgingen. Seitdem pendelt der ligaweite Durchschnittspreis zwischen 41 und 44 Dollar.
Im Durchschnitt kostete in der Saison 2007/08 eine Eintrittskarte 48,72 Dollar. Besonders günstig waren die Karten in St. Louis, wo der durchschnittliche Eintrittspreis bei 25,48 Dollar lag, sehr teuer war es in Toronto, Montreal, Vancouver, New Jersey, Calgary und Edmonton, wo die Karte jeweils mehr als 60 Dollar im Durchschnitt kostete.
Insgesamt erwirtschaftete die NHL durch den Verkauf von Eintrittskarten rund 1,1 Milliarden Dollar. Der Krösus waren die Toronto Maple Leafs, die pro Heimspiel 1,9 Millionen Dollar an Eintrittsgeldern einnahmen, Schlusslicht die Phoenix Coyotes mit 450.000 Dollar pro Heimspiel.
| Saison | Durchschnittlicher Eintrittspreis | Günstigstes Stadion | Teuerstes Stadion |
| 2007/08 | $ 48,72 | $ 25,48 | $ 88,32 |
| 2006/07 | $ 43,13 | $ 25,41 | $ 58,96 |
| 2005/06 | $ 41,19 | $ 26,15 | $ 54,81 |
| 2004/05 | – | – | – |
| 2003/04 | $ 43,57 | $ 29,76 | $ 57,11 |
| 2002/03 | $ 41,56 | $ 29,36 | $ 57,06 |
| 2001/02 | $ 41,02 | $ 27,72 | $ 54,71 |
| 2000/01 | $ 47,70 | $ 32,86 | $ 67,01 |
| 1999/00 | $ 46,38 | $ 27,85 | $ 69,92 |
| 1998/99 | $ 42,78 | $ 26,04 | $ 58,83 |
| 1997/98 | $ 42,15 | $ 21,90 | $ 58,83 |
| 1996/97 | $ 38,04 | $ 23,42 | $ 52,58 |
| 1995/96 | $ 34,72 | $ 20,68 | $ 52,58 |
| 1994/95 | $ 33,49 | $ 19,84 | $ 42,21 |
Offiziell veröffentlicht die NHL Zuschauerzahlen seit der Saison 1960/61. In diesem Jahr verkauften die Teams über 2,3 Millionen Eintrittskarten in den 210 Spielen. Das ergab einen Schnitt von gut 11.000 Zuschauern pro Spiel. Bis zum Ende der Ära der „Original Six“ stieg die Zuschauerzahl kontinuierlich auf über drei Millionen Zuschauer bei einem Schnitt von knapp 14.700.
Mit sechs neuen Teams gab es zur Saison 1967/68 444 Spiele. Noch scheiterte man knapp an fünf Millionen Zuschauern, die erst im folgenden Jahr erreicht wurden. Der Schnitt pro Spiel fiel jedoch wieder auf 11.122. Bevor die WHA ihren Spielbetrieb aufnahm, hatte man in der Saison 1971/72 über 7,6 Millionen Zuschauer erreicht und blieb nur knapp unter 14.000 im Schnitt. Als man zur Saison 1974/75 720 Spiele auf dem Spielplan hatte erreichte man mit 9,5 Millionen einen neuen Zuschauerrekord, doch bis zur letzten Saison der WHA 1978/79 fielen die Zuschauerzahlen kontinuierlich bis auf 7,7 Millionen und einen Schnitt von 11.400 ab.
Vier Teams mehr, keine Konkurrenz und Wayne Gretzky in der Liga, steigerten die Nachfrage wieder. 840 Spiele pro Saison hatte man durch die 80er Jahre hindurch. 1979/80 hatte man erstmals mehr als 10 Millionen Zuschauer und der Zuschauerschnitt, der in diesem Jahr bei 12.540 lag, konnte in den nächsten zehn Jahren auf knapp 15.000 gesteigert werden.
Neue Teams mit kleinen Stadien brachten mehr Spiele und steigerten die absolute Zuschauerzahl, drückten aber auch den Schnitt. 1992/93 spielte man erstmals über 1.000 Spiele und lockte über 14 Millionen Zuschauer an, der Schnitt war jedoch wieder auf gut 14.000 gesunken. Neue Stadien in vielen Städten halfen hier zu einer weiteren Steigerung. 1995/96 spielte man inzwischen 1066 Spiele und übertraf bei den Zuschauern die 17 Millionen-Grenze. Im Schnitt waren das 15.983 Zuschauer und seit der darauffolgenden Saison hat man die 16.000 auch nie mehr unterschritten.
In der Saison 2007/08 besuchten durchschnittlich 17.308 Zuschauer die Spiele der NHL in der regulären Saison, eine erneutere Steigerung, nachdem in der Vorsaison 2006/07 der Schnitt bei 16.486 Zuschauen lag. Den besten Zuschauerschnitt hatten dabei wie im Vorjahr die Montréal Canadiens mit 21.273 Besuchern, Schlusslicht waren die New York Islanders mit 13.640 Besuchern pro Heimspiel. Die 24 US-Teams hatten dabei 16.831 Zuschauer pro Heimspiel, die sechs kanadischen Teams kamen auf 19.214 Zuschauer im Schnitt. Die Gesamtzuschauerzahl lag bei den 1.230 Spielen der regulären Saison bei rund 21,3 Millionen und wurde somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Millionen gesteigert.
| Saison | Zuschauerschnitt | Zuschauer insgesamt | Durchschnittliche Stadionkapazität |
| 2007/08 | 17265 | 21.236.255 | 18.493 |
| 2006/07 | 16.486 | 20.277.780 | 18.493 |
| 2005/06 | 16.995 | 20.854.169 | 18.431 |
| 2003/04 | 16.550 | 20.356.199 | 18.357 |
| 2002/03 | 16.591 | 20.408.704 | 18.349 |
| 2001/02 | 16.760 | 20.614.613 | 18.355 |
| 1995/96 | 15.987 | 17.041.614 | 17.495 |
| 1990/91 | 14.695 | 12.343.897 | 16.808 |
| 1986/87 | 14.114 | 11.855.880 | 16.653 |
| 1982/83 | 13.120 | 11.020.610 | 16.073 |
| 1978/79 | 11.409 | 7.758.053 | 16.345 |
| 1974/75 | 13.224 | 9.521.536 | 16.108 |
| 1968/69 | 12.172 | 5.550.613 | 15.509 |
| 1966/67 | 14.689 | 3.084.759 | 15.650 |
Quelle: wikipedia
Der Süden macht auf sich aufmerksam
- Ihre derzeitige Stärke von 30 Teams erreichte die NHL 2000 mit der Aufnahme der Minnesota Wild und den Columbus Blue Jackets.
- Die Saison 2004/05 fiel komplett einem Spielerstreik zum Opfer.
- Mit den Tampa Bay Lightning (2004), Carolina Hurricanes (2006) und den Anaheim Ducks (2007) gewannen dreimal in Folge Mannschaften aus dem südlichen Teil der Vereinigten Staaten den Stanley Cup
- Mangelndes Zuschauerinteresse im TV
- Beginn der NHL-Karrieren von Sidney Crosby und Alexander Owetschkin (2005
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Weitere Expansion und Streiks
Den ersten Teil der 90er-Jahre dominierte Mario Lemieux mit seinen Pittsburgh Penguins. Neben ihm standen weitere Stars wie Jaromír Jágr, Paul Coffey und Ron Francis in den Reihen des Teams, das sowohl in der Saison 1990/91 als auch im darauffolgenden Jahr den Stanley Cup gewinnen konnte. Bereits im Mai 1990 hatte man das Team der Minnesota North Stars an einen neuen Besitzer verkauft. Hierbei erhielten diese den Zuschlag, ihr Franchise, das 1978 mit den Cleveland Barons zusammengelegt worden war, wieder aufzuspalten und ein zusätzliches Team in Kalifornien zu gründen. So kam zur Saison 1991/92 mit den San Jose Sharks ein 22. Team in die NHL, nachdem die Spieler der North Stars im Dispersal Draft zwischen beiden Teams aufgeteilt worden waren. In diesem Jahr bereitete der NHL erstmals die Diskussion über eine Gehaltsobergrenze Schwierigkeiten. Vom 1. April 1992 an traten die Spieler aller Teams für zehn Tage in Streik und schafften es die sogenannte „Salary Cap“ abzuwenden.
Auch ein Hoffnungsträger der NHL weigerte sich zu spielen. Beim NHL Entry Draft 1991 hatten die Quebec Nordiques mit Eric Lindros mit dem ersten Draftrecht einen Spieler ausgewählt, der schon als Nachfolger von Gretzky und Lemieux gehandelt wurde, doch Lindros, aus dem englischsprachigen Teil Kanadas stammend, wollte nicht ins franko-kanadische Quebec. Nach langem Tauziehen wechselte er zu den Philadelphia Flyers, die im Gegenzug mit 15 Millionen US-Dollar, fünf Spielern, darunter Peter Forsberg, und zwei Draftrechten für den kommenden Aufschwung der Nordiques sorgten.
Erneut hatte die NHL eine größere Erweiterung vor sich. Im Jahr 1992 bekam die kanadische Hauptstadt Ottawa wieder ein NHL-Team. Wie 58 Jahre zuvor wurde das Franchise Ottawa Senators getauft. Damit spielten in der Liga acht kanadische Teams, die größte Anzahl, die je in der einst rein kanadischen Liga spielte. Mit den Tampa Bay Lightning bekam zudem Florida sein erstes NHL-Team und ein Jahr später erhielten sie in Miami Unterstützung von den Florida Panthers. Zusätzlich gründete die Walt Disney Company mit den Mighty Ducks of Anaheim ein zweites Team in der Region von Los Angeles. Neben den neuen Teams, die vermehrt ihren Standort in den südlichen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten hatten, zog auch der Klub aus Minnesota um und spielte ab der Saison 1993/94 als Dallas Stars im US-Bundesstaat Texas. Den Stanley Cup holten in dieser Saison die New York Rangers, denen dies zuletzt 54 Jahre zuvor, in der Saison 1939/40, gelungen war.
Der Start in die Saison 1994/95 wurde von einer Auseinandersetzung der Spielergewerkschaft National Hockey League Players’ Association NHLPA und der Liga überschattet. Wie schon im April 1992 konnte man sich nicht über die Einführung einer Gehaltsobergrenze pro Team einigen. Die Spieler traten in einen Streik und verbrachteten die Saison zum Teil bei europäischen Klubs, wo sie sich fit hielten. Erst mit einer Verspätung von 103 Tagen begann die Saison am 11. Januar 1995. Man spielte nach einem verkürzten Spielplan und ließ das All-Star Game ausfallen.
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Starke Red Wings und der Umzug der ehemaligen WHA-Teams
Waren in der ersten Hälfte der 90er Jahre noch die Teams aus dem Osten dominierend, so verschob sich das Kräfteverhältnis mit der Saison 1995/96 ganz klar in den Westen. Die Detroit Red Wings, die nach den Jahren der Original Six eine Durststrecke zu durchleben hatten, unterlagen 1995 in den Stanley-Cup-Finals noch einmal den New Jersey Devils. Sie dominierten auch die kommende Saison, doch im Finale der Western Conference beendete ein neues Team ihre Titelhoffnung erneut. Die einst aus der WHA gekommenen Québec Nordiques waren vor dieser Saison umgezogen und konnten bereits in ihrer ersten Saison als Colorado Avalanche den Stanley Cup gewinnen und nach Denver holen. Im letzten Finalspiel gegen die Florida Panthers, dem ersten der neuen Expansion-Team, das es in die Finalserie schaffte, konnte Uwe Krupp in der dritten Overtime das entscheidende Tor erzielen. Krupp war damit der erste Deutsche, der den Stanley Cup gewinnen konnte. In den Spielzeiten 1997 und 1998 waren dann aber die Red Wings am Zug und konnten den Stanley Cup zweimal in Folge gewinnen. Großen Anteil an den Erfolgen hatten hierbei die sogenannten Russian Five.
Mit den Nashville Predators bekam die NHL 1998 ihr 27. Franchise, wodurch die Liga umstrukturiert wurde. Ab der Saison 1998/99 spielte man in sechs regionalen Divisions mit später jeweils fünf Teams. 1999 ehrte die Liga mit Wayne Gretzky ihren größten Spieler, in dem Gretzkys berühmte Rückennummer 99 gesperrt wurde. In Zukunft kann daher die Nummer 99 an keinen Spieler mehr vergeben werden.
Fast 20 Jahre nach dem Umzug der Atlanta Flames kehrte die NHL in die Stadt zurück. Nachdem die Stadt eine neues Stadion gebaut hatte, nahmen die Atlanta Thrashers ab der Millennium-Saison ihre Geschäfte auf.
- Vier neue Teams aus der WHA und Dominanz der Islanders
Mit den Edmonton Oilers, Hartford Whalers, Québec Nordiques und Winnipeg Jets hatte die NHL nun vier neue Teams zu integrieren, die sich in ihrer ersten Saison noch schwer taten. Währenddessen die Teams noch in den hinteren Tabellen Regionen rangierten, waren einzelne Spieler wie Mike Rogers und Blaine Stoughton von den Hartford Whalers unter den acht Spielern, die in dieser Spielzeit auf 100 Scorerpunkte oder mehr kamen. Ganz oben in der Scorerliste schaffte es Marcel Dionne auf Grund der mehr erzielten Tore noch vor Wayne Gretzky zu landen, der ebenfalls 137 Punkte erreichte. Im selben Jahr wurde in der NHL auch die Helmpflicht eingeführt. Alle neuen Spieler mussten einen Helm tragen, während den Spielern, die schon in der Vergangenheit ohne Kopfschutz spielten, dies auch weiterhin gestattet wurde.
In den kommenden Jahren dominierte Gretzky die Scorerliste nach Belieben und knackte die 200-Punkte-Marke als erster und bis heute einziger Spieler. Den Stanley Cup gewann in diesen Jahren jedoch ein anderes Team. Die New York Islanders konnten in den Jahren von 1980 bis 1983 vier Mal in Folge die Playoffs erfolgreich abschließen. In ihren Reihen standen mit Anders Kallur und Stefan Persson zwei Schweden, die dabei auch zu den ersten europäischen Stanley-Cup-Siegern wurden.
In der Saison 1980/81 zog das südöstlichste Team der NHL, die Atlanta Flames, nach Calgary um. Hier fand man in der Nachbarschaft von Winnipeg, Edmonton und Vancouver eine bessere Ausgangslage für ein NHL-Franchise. Durch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Calgary im Jahr 1988 war auch der Bau einer angemessenen Halle absehbar. Im franko-kanadischen Québec sorgten unterdessen die beiden tschechoslowakischen Brüder Anton und Peter Šťastný für Aufsehen, nachdem sie sich bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid vom Nationalmannschaftskader abgesetzt hatten. Peter, der ältere der beiden, brachte es in seiner Rookie-Saison auf 109 Scorerpunkte. Die Colorado Rockies zogen dann zur Saison 1981/82 in den Großraum New York und spielten jenseits des Hudson River als New Jersey Devils. In finanziellen Schwierigkeiten steckten die St. Louis Blues vor der Saison 1982/83. Das Team wurde nach Saskatoon in der Provinz Saskatchewan in die kanadische Prärie verkauft, aber die Besitzer der anderen Teams intervenierten. Die NHL übernahm das Team und verkaufte es für drei Millionen US-Dollar weiter. Die Blues nahmen in dieser Saison nicht am NHL Entry Draft teil
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Edmonton und die Gretzky-Show
In der Saison 1983/84 führte man in der regulären Saison wieder eine fünfminütige Overtime bei Spielen, die nach den regulären 60 Minuten unentschieden standen, ein In diesem Jahr gelang es Gretzky erstmalig seine Edmonton Oilers zum Stanley-Cup-Sieg zu führen, doch ebenso großen Anteil am Erfolg hatten auch seine Mannschaftskollegen. Mit Grant Fuhr im Tor, dem offensivstarken Verteidiger Paul Coffey und Angreifern wie Mark Messier, Jari Kurri und Glenn Anderson, um nur einige zu nennen, war das gesamte Team erstklassig besetzt. Doch Gretzky war der Star und dominierte die Bestenlisten nach Belieben. Nur Mario Lemieux, der 1984 sein Debüt in der NHL gegeben hatte, gelang es zwei Mal mehr Punkte zu sammeln als Gretzky. Zudem spielte ab 1984 mit Uli Hiemer bei den New Jersey Devils der erste Deutsche konstant in der NHL.
Mit seinen Oilers gewann Gretzky von 1984 bis 1988 insgesamt vier Stanley Cups, obwohl man bereits 1985 versucht hatte die Dominanz der Oilers einzudämmen. Häufig versuchte Edmonton Spielsituationen zu forcieren, bei denen bei beiden Teams jeweils ein Spieler auf die Strafbank musste. Dadurch nutzten die spielerisch starken Oilers um Gretzky den zusätzlichen Platz auf dem Eis bei den sogenannten Vier-gegen-Vier-Situationen zu Toren aus. Die NHL änderte die Regeln dahingehend, dass ab 1985 bei einer solchen Situation mit unveränderter Mannschaftsstärke weitergespielt wurde. Diese Regeländerung wurde als „Lex Gretzky“ bezeichnet.
Für großes Aufsehen sorgte dann am 9. August 1988 die Nachricht, dass Gretzky die Oilers verließ und für die Los Angeles Kings auf Punktejagd gehen würde. Edmonton holte in der Saison 1988/89 nicht mehr den Stanley Cup, den sich überraschenderweise die Calgary Flames sicherten und Mario Lemieux fehlte nur ein Punkt, um neben Gretzky ebenfalls 200 Punkte in einer Saison zu erreichen. Die Buffalo Sabres verhalfen Alexander Mogilny zur Flucht aus der Sowjetunion nach Nordamerika und sicherten sich so einen der talentiertesten russischen Spieler der damaligen Zeit. Dies sorgte in der Sowjetunion für großen Ärger, aber dennoch entschied man sich zur Spielzeit 1989/90 einigen verdienten Spielern die Türen in die NHL zu öffnen. Darunter waren unter anderem Wjatscheslaw Fetissow, Sergei Makarow und Igor Larionow. Wayne Gretzky schaffte in dieser, seiner elften Saison, den Sprung zum punktbesten Spieler aller Zeiten, als er in einem Spiel gegen seinen Ex-Club Gordie Howes bisherige Bestmarke von 1.850 Punkten übertraf. Besonders überraschten die Edmonton Oilers, denen es ohne Gretzky 1990 noch einmal gelang, den Stanley Cup zu gewinnen.
- Neue Teams und alte Hackordnung
- Aufstieg der Expansion-Teams und Konkurrenz durch die WHA
- Die Fusion mit der WHA
Nachdem in den ersten Jahren zwischen drei und zehn Teams in der NHL spielten, hatte man mit den Boston Bruins, Chicago Black Hawks, Detroit Red Wings, New York Rangers, Montréal Canadiens und Toronto Maple Leafs für 25 Jahre eine unveränderte Besetzung. Auch der Modus für die Playoffs blieb unverändert. Continue reading »
Während die NHL in den vergangenen Jahren stets gewachsen war, traten mit dem Umzug der Pittsburgh Pirates, die zum Spieljahr 1930/31 als Philadelphia Quakers spielten, die ersten Probleme auf. Nur den Namen tauschte das Team in Detroit. Aus den Cougars wurden die Falcons. Zur folgenden Saison trat das Team aus Philadelphia schon nicht mehr an und auch die Ottawa Senators nahmen für ein Jahr eine Auszeit. Continue reading »






