Die Columbus Blue Jackets sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Columbus, Ohio. Es wurde am 25. Juni 1997 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 2000/01 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind rot, silber, marineblau und weiß. Aufgrund ihrer Herkunft und des Beinamens gibt es im Umfeld der Mannschaft viele Assoziationen zum Sezessionskrieg.
Die Blue Jackets tragen ihre Heimspiele in der Nationwide Arena aus und sind – neben den Minnesota Wild – das jüngste der insgesamt 30 NHL-Teams. Bisher konnte sich das Team in seiner Franchise-Geschichte einmal für die Playoffs qualifizieren. Seit Aufnahme des Spielbetriebs benötigten sie insgesamt acht Spielzeiten bis hin zum Ende der Saison 2008/09, um diesen Erfolg zu verbuchen. Den prestigeträchtigen Stanley Cup konnte Columbus aufgrund der jahrelangen Misserfolge noch nicht erringen.
Im Jahr 2000 wurden in Columbus und Minnesota neue Franchises der National Hockey League eröffnet. Um die Kader beider Teams zu füllen fand im Juni der NHL Expansion Draft 2000 statt. Nur einen Tag später wählten die Columbus Blue Jackets Rostislav Klesla in der ersten Runde des NHL Entry Draft 2000 aus. Dave King übernahm den Trainerposten.
Am 7. Oktober 2000 starteten die Blue Jackets in ihre erste NHL-Saison mit einer 3-5-Niederlage gegen die Chicago Blackhawks. Das erste Tor in der Geschichte des Franchise erzielte Bruce Gardiner. Die Mannschaft verpasste am Ende der Saison die Playoffs, trotzdem konnte man das erste Jahr nicht als schlechten Start bezeichnen, denn mit 28 Siegen in den 82 Spielen holten sie 71 Punkte und für ein Expansion Team war das ein relativ guter Start in die NHL. Zudem traf Geoff Sanderson 30 Mal in dieser Saison und Goalie Ron Tugnutt zeigte gute Leistungen zwischen den Pfosten.
keine



