Feb 042012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 13 von 13 in der Serie NHL - Geschichte
Insgesamt vergibt die NHL im Saisonverlauf zurzeit 23 Trophäen für Mannschaften, Spieler und Trainer. Die wohl bekannteste ist der Stanley Cup, der an den Sieger der Playoffs vergeben wird und bereits seit 1893 existiert. Die älteste individuelle Spielertrophäe ist die Hart Memorial Trophy, die seit 1924 an den wertvollsten Spieler der regulären Saison verliehen wird. Im Laufe der Jahre führte die Liga weitere Trophäen ein, um die verschiedenen Spielertypen entsprechend würdigen zu können.
Mannschaftstrophäen
Name Verleihungsgrund Namensgeber Verleihung Rekordgewinner Anmerkungen
Stanley Cup Gewinner der Stanley-Cup-Playoffs Frederick Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston seit 1893 Montreal Canadiens (24) Toronto Maple Leafs (13) Detroit Red Wings (11)
Clarence S. Campbell Bowl Bestes Playoff-Team der Western Conference Gewinner des Western-Conference-Finales Clarence S. Campbell seit 1968 Edmonton Oilers (7) Philadelphia Flyers (6) Detroit Red Wings (5)
Prince of Wales Trophy Bestes Playoff-Team der Eastern Conference Gewinner des Eastern-Conference-Finales Eduard VIII., Prince of Wales seit 1924 Montreal Canadiens (25) Boston Bruins (15) Detroit Red Wings (10)
Presidents’ Trophy Punktbeste Mannschaft der regulären Saison seit 1986 Detroit Red Wings (6) Beste Ausbeute: Detroit (1996) mit 131 von 164 möglichen Punkten
Nicht mehr vergebene Mannschaftstrophäen
Name Verleihungsgrund Namensgeber Verleihung Rekordgewinner Anmerkungen
O’Brien Trophy Unterlegener Stanley-Cup-Finalist Ambrose O’Brien 1910–1923 1928–1950 Montreal Canadiens (9) Toronto Maple Leafs (8) Detroit Red Wings (5)
Spieler- und Trainertrophäen
Name Verleihungsgrund Namensgeber Verleihung Rekordgewinner Anmerkungen
Art Ross Trophy Bester Scorer der regulären Saison Art Ross seit 1948 Wayne Gretzky (10) Gordie Howe (6) Mario Lemieux (6)
Bill Masterton Memorial Trophy Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey Bill Masterton seit 1968 Jeder Klub kann einen Spieler nominieren Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden
Calder Memorial Trophy Bester Rookie der regulären Saison Frank Calder seit 1933 Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden Maximales Alter für Nominierung seit 1990 26 Jahre
Conn Smythe Trophy Wertvollster Spieler der Stanley-Cup-Playoffs Conn Smythe seit 1965 Patrick Roy (3) Fünfmal gewann ein Spieler des im Finale unterlegenen Teams die Trophäe
Frank J. Selke Trophy Bester defensiv ausgerichteter Stürmer der regulären Saison Frank J. Selke seit 1978 Bob Gainey (4) Guy Carbonneau (3)
Hart Memorial Trophy Wertvollster Spieler der regulären Saison David Hart, Vater von Cecil Hart seit 1924 Wayne Gretzky (9) Gordie Howe (6) Älteste individuelle Trophäe der NHL
Jack Adams Award Bester Trainer der Saison Jack Adams seit 1974 Pat Burns (3) Scotty Bowman (2) Jacques Demers (2) Pat Quinn (2)
James Norris Memorial Trophy Bester Verteidiger der regulären Saison James E. Norris seit 1954 Bobby Orr (8) Doug Harvey (7)
King Clancy Memorial Trophy Führungsqualitäten und soziales Engagement auf Dem und abseits des Eis King Clancy seit 1988 Jeder Klub kann einen Spieler nominieren Trophäe kann maximal einmal in der Karriere Gewonnen werden
Lady Byng Memorial Trophy Hoher sportlicher Standard und vorbildliches Verhalten Lady Byng, Ehefrau von Julian H. G. Byng seit 1925 Frank Boucher (7) Wayne Gretzky (5) Red Kelly (4)
Lester B. Pearson Award Bester Spieler der regulären Saison gewählt von der NHLPA Lester B. Pearson seit 1971 Wayne Gretzky (5) Mario Lemieux (4)
Lester Patrick Trophy Besondere Verdienste rund um den Eishockeysport in den USA und in der NHL Lester Patrick seit 1966 mehrere Gewinner pro Jahr möglich in Zusammenarbeit mit USA Hockey
Mark Messier Leadership Award Bester Führungsspieler Mark Messier seit 2007 Chris Chelios (1) Mats Sundin (1) wurde anfangs auch monatlich verliehen
Maurice ‘Rocket’ Richard Trophy Bester Torschütze der regulären Saison Maurice Richard seit 1999 Pawel Bure (2) + (1; vor 1999) Jarome Iginla (2) Rekordgewinner vor 1999: Bobby Hull (7)
NHL Lifetime Achievement Award Besondere Verdienste um die Liga während der Karriere seit 2008 Erster Gewinner: Gordie Howe
NHL Foundation Player Award Besonderes Engagement für wohltätige Zwecke in Der Gesellschaft NHL Foundation seit 1998 Erster Gewinner: Kelly Chase
NHL Plus/Minus Award Bester der Plus/Minus-Wertung seit 1983 Wayne Gretzky (3) + (1; vor 1983) Plus/Minus seit 1968 offizielle Statistik Rekordgewinner vor 1983: Bobby Orr (6)
Roger Crozier Saving Grace Award Beste Fangquote in der regulären Saison Roger Crozier seit 2000 Marty Turco (2) Fangquote seit 1982 offizielle Statistik Rekordgewinner vor 2000: Dominik Hašek (6)
William M. Jennings Trophy Wenigste Gegentreffer in der regulären Saison William M. Jennings seit 1982 Patrick Roy (5) Bis 1982 wurde diese Leistung mit der Vezina Trophy ausgezeichnet
Vezina Trophy Bester Torhüter der regulären Saison Georges Vézina seit 1927 Jacques Plante (7) Bill Durnan (6) Dominik Hašek (6)
Nicht mehr vergebene Spieler- und Trainertrophäen
Name Verleihungsgrund Namensgeber Verleihung Rekordgewinner Anmerkungen
Bud Man of the Year Wohltätiges Engagement und sportliches Verhalten Budweiser (als Sponsor) 1988–1992 Erster Gewinner: Bryan Trottier
Dodge Performance of the Year Beste Leistung der regulären Saison Dodge (als Sponsor) 1988–1989 insgesamt nur zweimal verliehen konnte sowohl an einzelne Spieler als auch an Mannschaften vergeben werden
Dodge Ram Tough Award Meiste Überzahl-, Unterzahl-, siegbringende und Unentschiedenbringende Tore in der regulären Saison Dodge Ram (als Sponsor) 1988–1991 Brett Hull (2)
NHL/Sheraton Road Performer Award Meiste Auswärtspunkte Sheraton (als Sponsor) 2004 Einziger Gewinner: Joe Sakic wurde auch monatlich verliehen
NHL-Spieler des Jahres Bester Spieler des Jahres Dodge (als Sponsor; 1985–90) Pro Set (als Sponsor; 1991–92) 1985–1992 Wayne Gretzky (3) Mario Lemieux (3) analog dazu Auszeichnung zum Spieler Des Monats und der Woche
Feb 042012
 
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Lange Zeit waren die Eintrittspreise beim Eishockey sehr günstig. Ein Blick zurück in die erste Saison der Toronto Maple Leafs im Maple Leaf Garden 1931 zeigt Eintrittspreise beginnend bei einem und bis zu drei Dollar auf den teuersten Plätzen. Die Preisspanne ging in den folgenden Jahren etwas auseinander. Zeitweise konnte man die günstigsten Eintrittskarten schon um 60 Cent erwerben und um 1950 lagen die Eintrittspreise zwischen 0,90 und 3,50 Dollar. Auch am Anfang der 60er Jahr konnte man ab einem Dollar schon ins Stadion. 7,70 Dollar zahlte man 1971 für den teuersten Platz. Zwischen fünf und 15 Dollar verlangten die Maple Leafs Anfang der 80er Jahre.

Zur Saison 1991/92 gab es schon keine Karten mehr für weniger als zehn Dollar. Für Stehplätze oder Sitze in den obersten Reihen verlangte man 16 Dollar. Wer nahe der Eisfläche sitzen wollte, der musste bis zu 40 Dollar bezahlen. Der Preissprung war in der Saison 1994/95 schon im vollen Gange. Die durchschnittliche Eintrittskarte in der NHL kostete 33,49 Dollar. In den kommenden Jahren wurde die Preisschraube angezogen und bis zur Saison 2000/01 hatte man die Preise um 42,5 % angehoben. Nun kostete die Karte im Schnitt 47,70 Dollar. Betrachtet man diesen Preissprung etwas genauer, so fallen einige Besonderheiten auf. Neue Stadien wie in Toronto (+87,8 %), aber auch Umzüge vom einst günstigen Quebec ins nun teure Denver (+99 %) waren hier die maßgeblichen Gründe. Gut nachvollziehbar war die Verdopplung der Preise in Tampa. Hier spielte man 1994 in einem 28.000 Zuschauer fassenden, jedoch nicht auf allen Plätzen für Eishockey geeigneten Stadion. Dadurch ergab sich mit unter 20 Dollar der günstigste Durchschnittspreis der Liga. Dass der Preis in einem neuen Stadion mit besserer Sicht und gutem Komfort auf knapp über 40 Dollar angepasst wurde, lag auf der Hand. Doch es gab auch in dieser Zeit positive Beispiele. In St. Louis hatte man gemerkt, dass man in der Vergangenheit zu teuer gewesen war und so erhöhte man die Preise in dieser Zeit nur um 6 % und nach einer Preiserhöhung von nur 8 % bei den Islanders hatte man sich von einem Mittelfeldplatz bei den Eintrittspreisen zum zweitgünstigsten entwickelt. Nur in Calgary war man mit 32,86 Dollar noch günstiger. Ein Jahr später brachen die Preise ein, was man vor allem in Toronto merkte, wo die Ticketpreise im Schnitt um fast 23 Dollar zurückgingen. Seitdem pendelt der ligaweite Durchschnittspreis zwischen 41 und 44 Dollar.

Im Durchschnitt kostete in der Saison 2007/08 eine Eintrittskarte 48,72 Dollar. Besonders günstig waren die Karten in St. Louis, wo der durchschnittliche Eintrittspreis bei 25,48 Dollar lag, sehr teuer war es in Toronto, Montreal, Vancouver, New Jersey, Calgary und Edmonton, wo die Karte jeweils mehr als 60 Dollar im Durchschnitt kostete.

Insgesamt erwirtschaftete die NHL durch den Verkauf von Eintrittskarten rund 1,1 Milliarden Dollar. Der Krösus waren die Toronto Maple Leafs, die pro Heimspiel 1,9 Millionen Dollar an Eintrittsgeldern einnahmen, Schlusslicht die Phoenix Coyotes mit 450.000 Dollar pro Heimspiel.

 

Saison Durchschnittlicher Eintrittspreis Günstigstes Stadion Teuerstes Stadion
2007/08 $ 48,72 $ 25,48 $ 88,32
2006/07 $ 43,13 $ 25,41 $ 58,96
2005/06 $ 41,19 $ 26,15 $ 54,81
2004/05
2003/04 $ 43,57 $ 29,76 $ 57,11
2002/03 $ 41,56 $ 29,36 $ 57,06
2001/02 $ 41,02 $ 27,72 $ 54,71
2000/01 $ 47,70 $ 32,86 $ 67,01
1999/00 $ 46,38 $ 27,85 $ 69,92
1998/99 $ 42,78 $ 26,04 $ 58,83
1997/98 $ 42,15 $ 21,90 $ 58,83
1996/97 $ 38,04 $ 23,42 $ 52,58
1995/96 $ 34,72 $ 20,68 $ 52,58
1994/95 $ 33,49 $ 19,84 $ 42,21

 

 

Quelle:wikipedia.de

 

Feb 042012
 
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Offiziell veröffentlicht die NHL Zuschauerzahlen seit der Saison 1960/61. In diesem Jahr verkauften die Teams über 2,3 Millionen Eintrittskarten in den 210 Spielen. Das ergab einen Schnitt von gut 11.000 Zuschauern pro Spiel. Bis zum Ende der Ära der „Original Six“ stieg die Zuschauerzahl kontinuierlich auf über drei Millionen Zuschauer bei einem Schnitt von knapp 14.700.

Mit sechs neuen Teams gab es zur Saison 1967/68 444 Spiele. Noch scheiterte man knapp an fünf Millionen Zuschauern, die erst im folgenden Jahr erreicht wurden. Der Schnitt pro Spiel fiel jedoch wieder auf 11.122. Bevor die WHA ihren Spielbetrieb aufnahm, hatte man in der Saison 1971/72 über 7,6 Millionen Zuschauer erreicht und blieb nur knapp unter 14.000 im Schnitt. Als man zur Saison 1974/75 720 Spiele auf dem Spielplan hatte erreichte man mit 9,5 Millionen einen neuen Zuschauerrekord, doch bis zur letzten Saison der WHA 1978/79 fielen die Zuschauerzahlen kontinuierlich bis auf 7,7 Millionen und einen Schnitt von 11.400 ab.

Vier Teams mehr, keine Konkurrenz und Wayne Gretzky in der Liga, steigerten die Nachfrage wieder. 840 Spiele pro Saison hatte man durch die 80er Jahre hindurch. 1979/80 hatte man erstmals mehr als 10 Millionen Zuschauer und der Zuschauerschnitt, der in diesem Jahr bei 12.540 lag, konnte in den nächsten zehn Jahren auf knapp 15.000 gesteigert werden.

Neue Teams mit kleinen Stadien brachten mehr Spiele und steigerten die absolute Zuschauerzahl, drückten aber auch den Schnitt. 1992/93 spielte man erstmals über 1.000 Spiele und lockte über 14 Millionen Zuschauer an, der Schnitt war jedoch wieder auf gut 14.000 gesunken. Neue Stadien in vielen Städten halfen hier zu einer weiteren Steigerung. 1995/96 spielte man inzwischen 1066 Spiele und übertraf bei den Zuschauern die 17 Millionen-Grenze. Im Schnitt waren das 15.983 Zuschauer und seit der darauffolgenden Saison hat man die 16.000 auch nie mehr unterschritten.

In der Saison 2007/08 besuchten durchschnittlich 17.308 Zuschauer die Spiele der NHL in der regulären Saison, eine erneutere Steigerung, nachdem in der Vorsaison 2006/07 der Schnitt bei 16.486 Zuschauen lag. Den besten Zuschauerschnitt hatten dabei wie im Vorjahr die Montréal Canadiens mit 21.273 Besuchern, Schlusslicht waren die New York Islanders mit 13.640 Besuchern pro Heimspiel. Die 24 US-Teams hatten dabei 16.831 Zuschauer pro Heimspiel, die sechs kanadischen Teams kamen auf 19.214 Zuschauer im Schnitt. Die Gesamtzuschauerzahl lag bei den 1.230 Spielen der regulären Saison bei rund 21,3 Millionen und wurde somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Millionen gesteigert.

 

Saison Zuschauerschnitt Zuschauer insgesamt Durchschnittliche Stadionkapazität
2007/08 17265 21.236.255 18.493
2006/07 16.486 20.277.780 18.493
2005/06 16.995 20.854.169 18.431
2003/04 16.550 20.356.199 18.357
2002/03 16.591 20.408.704 18.349
2001/02 16.760 20.614.613 18.355
1995/96 15.987 17.041.614 17.495
1990/91 14.695 12.343.897 16.808
1986/87 14.114 11.855.880 16.653
1982/83 13.120 11.020.610 16.073
1978/79 11.409 7.758.053 16.345
1974/75 13.224 9.521.536 16.108
1968/69 12.172 5.550.613 15.509
1966/67 14.689 3.084.759 15.650

 

 

Quelle:wikipedia.de

Jan 312012
 
Dieser Eintrag ist Teil 10 von 13 in der Serie NHL - Geschichte

 

 

Name Standort NHL-Mitglied seit Stadion Kapazität Eröffnung
Atlantic Division
New Jersey Devils Newark, New Jersey 1982/83 Prudential Center 17.615 2007
New York Islanders Uniondale, New York 1972/73 Nassau Veterans Memorial Coliseum 16.234 1972
New York Rangers New York City, New York 1926/27 Madison Square Garden 18.200 1968
Philadelphia Flyers Philadelphia, Pennsylvania 1967/68 Wells Fargo Center 19.519 1996
Pittsburgh Penguins Pittsburgh, Pennsylvania 1967/68 Consol Energy Center 18.087 2010
Northeast Division
Boston Bruins Boston, Massachusetts 1924/25 TD Garden 17.565 1995
Buffalo Sabres Buffalo, New York 1970/71 HSBC Arena 18.690 1996
Montréal Canadiens Montreal, Québec 1917/18 Centre Bell 21.273 1996
Ottawa Senators Ottawa, Ontario 1992/93 Scotiabank Place 19.153 1996
Toronto Maple Leafs Toronto, Ontario 1917/18 Air Canada Centre 18.819 1999
Southeast Division
Winnipeg Jets Winnipeg, Manitoba 2011/12 MTS Centre 15.015 2004
Carolina Hurricanes Raleigh, North Carolina 1997/98 RBC Center 18.730 1999
Florida Panthers Sunrise, Florida 1993/94 BankAtlantic Center 19.250 1998
Tampa Bay Lightning Tampa, Florida 1992/93 St. Pete Times Forum 19.758 1996
Washington Capitals Washington D.C. 1974/75 Verizon Center 18.277 1997

 

 

Name Standort NHL-Mitglied seit Stadion Kapazität Eröffnung
Central Division
Chicago Blackhawks Chicago, Illinois 1926/27 United Center 20.500 1994
Columbus Blue Jackets Columbus, Ohio 2000/01 Nationwide Arena 18.136 2000
Detroit Red Wings Detroit, Michigan 1926/27 Joe Louis Arena 20.066 1979
Nashville Predators Nashville, Tennessee 1998/99 Bridgestone Arena 17.113 1996
St. Louis Blues St. Louis, Missouri 1967/68 Scottrade Center 19.022 1994
Northwest Division
Calgary Flames Calgary, Alberta 1980/81 Scotiabank Saddledome 19.289 1983
Colorado Avalanche Denver, Colorado 1995/96 Pepsi Center 18.007 1999
Edmonton Oilers Edmonton, Alberta 1979/80 Rexall Place 16.839 1974
Minnesota Wild St. Paul, Minnesota 2000/01 Xcel Energy Center 18.064 2000
Vancouver Canucks Vancouver, British Columbia 1970/71 Rogers Arena 18.630 1995
Pacific Division
Anaheim Ducks Anaheim, Kalifornien 1993/94 Honda Center 17.174 1993
Dallas Stars Dallas, Texas 1993/94 American Airlines Center 18.532 2001
Los Angeles Kings Los Angeles, Kalifornien 1967/68 Staples Center 18.118 1999
Phoenix Coyotes Glendale, Arizona 1996/97 Jobing.com Arena 17.799 2003
San Jose Sharks San José, Kalifornien 1991/92 HP Pavilion 17.562 1993

 

Quelle: wikipedia

Jan 312012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 9 von 13 in der Serie NHL - Geschichte

Der Süden macht auf sich aufmerksam

  • Ihre derzeitige Stärke von 30 Teams erreichte die NHL 2000 mit der Aufnahme der Minnesota Wild und den Columbus Blue Jackets.
  • Die Saison 2004/05 fiel komplett einem Spielerstreik zum Opfer.
  • Mit den Tampa Bay Lightning (2004), Carolina Hurricanes (2006) und den Anaheim Ducks (2007) gewannen dreimal in Folge Mannschaften aus dem südlichen Teil der Vereinigten Staaten den Stanley Cup
  • Mangelndes Zuschauerinteresse im TV
  • Beginn der NHL-Karrieren von Sidney Crosby und Alexander Owetschkin (2005

 

Quelle:wikipedia.de

Jan 312012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 8 von 13 in der Serie NHL - Geschichte
  • Weitere Expansion und Streiks

Den ersten Teil der 90er-Jahre dominierte Mario Lemieux mit seinen Pittsburgh Penguins. Neben ihm standen weitere Stars wie Jaromír Jágr, Paul Coffey und Ron Francis in den Reihen des Teams, das sowohl in der Saison 1990/91 als auch im darauffolgenden Jahr den Stanley Cup gewinnen konnte. Bereits im Mai 1990 hatte man das Team der Minnesota North Stars an einen neuen Besitzer verkauft. Hierbei erhielten diese den Zuschlag, ihr Franchise, das 1978 mit den Cleveland Barons zusammengelegt worden war, wieder aufzuspalten und ein zusätzliches Team in Kalifornien zu gründen. So kam zur Saison 1991/92 mit den San Jose Sharks ein 22. Team in die NHL, nachdem die Spieler der North Stars im Dispersal Draft zwischen beiden Teams aufgeteilt worden waren. In diesem Jahr bereitete der NHL erstmals die Diskussion über eine Gehaltsobergrenze Schwierigkeiten. Vom 1. April 1992 an traten die Spieler aller Teams für zehn Tage in Streik und schafften es die sogenannte „Salary Cap“ abzuwenden.

Auch ein Hoffnungsträger der NHL weigerte sich zu spielen. Beim NHL Entry Draft 1991 hatten die Quebec Nordiques mit Eric Lindros mit dem ersten Draftrecht einen Spieler ausgewählt, der schon als Nachfolger von Gretzky und Lemieux gehandelt wurde, doch Lindros, aus dem englischsprachigen Teil Kanadas stammend, wollte nicht ins franko-kanadische Quebec. Nach langem Tauziehen wechselte er zu den Philadelphia Flyers, die im Gegenzug mit 15 Millionen US-Dollar, fünf Spielern, darunter Peter Forsberg, und zwei Draftrechten für den kommenden Aufschwung der Nordiques sorgten.

Wayne Gretzky war in der Saison 1992/93 auf dem besten Wege die Los Angeles Kings zum Titel zu führen, doch in den Finalspielen unterlagen sie den Montréal Canadiens, die in diesem Jahr nur Spieler aus Nordamerika im Kader hatten und somit keinen einzigen Europäer. Seit den Islanders in der Saison 1979/80 war immer mindestens ein Europäer im Kader des Stanley-Cup-Siegers und auch danach wuchs die Zahl der Spieler aus Europa immer stärker an.

Erneut hatte die NHL eine größere Erweiterung vor sich. Im Jahr 1992 bekam die kanadische Hauptstadt Ottawa wieder ein NHL-Team. Wie 58 Jahre zuvor wurde das Franchise Ottawa Senators getauft. Damit spielten in der Liga acht kanadische Teams, die größte Anzahl, die je in der einst rein kanadischen Liga spielte. Mit den Tampa Bay Lightning bekam zudem Florida sein erstes NHL-Team und ein Jahr später erhielten sie in Miami Unterstützung von den Florida Panthers. Zusätzlich gründete die Walt Disney Company mit den Mighty Ducks of Anaheim ein zweites Team in der Region von Los Angeles. Neben den neuen Teams, die vermehrt ihren Standort in den südlichen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten hatten, zog auch der Klub aus Minnesota um und spielte ab der Saison 1993/94 als Dallas Stars im US-Bundesstaat Texas. Den Stanley Cup holten in dieser Saison die New York Rangers, denen dies zuletzt 54 Jahre zuvor, in der Saison 1939/40, gelungen war.

Der Start in die Saison 1994/95 wurde von einer Auseinandersetzung der Spielergewerkschaft National Hockey League Players’ Association NHLPA und der Liga überschattet. Wie schon im April 1992 konnte man sich nicht über die Einführung einer Gehaltsobergrenze pro Team einigen. Die Spieler traten in einen Streik und verbrachteten die Saison zum Teil bei europäischen Klubs, wo sie sich fit hielten. Erst mit einer Verspätung von 103 Tagen begann die Saison am 11. Januar 1995. Man spielte nach einem verkürzten Spielplan und ließ das All-Star Game ausfallen.

  • Starke Red Wings und der Umzug der ehemaligen WHA-Teams

Waren in der ersten Hälfte der 90er Jahre noch die Teams aus dem Osten dominierend, so verschob sich das Kräfteverhältnis mit der Saison 1995/96 ganz klar in den Westen. Die Detroit Red Wings, die nach den Jahren der Original Six eine Durststrecke zu durchleben hatten, unterlagen 1995 in den Stanley-Cup-Finals noch einmal den New Jersey Devils. Sie dominierten auch die kommende Saison, doch im Finale der Western Conference beendete ein neues Team ihre Titelhoffnung erneut. Die einst aus der WHA gekommenen Québec Nordiques waren vor dieser Saison umgezogen und konnten bereits in ihrer ersten Saison als Colorado Avalanche den Stanley Cup gewinnen und nach Denver holen. Im letzten Finalspiel gegen die Florida Panthers, dem ersten der neuen Expansion-Team, das es in die Finalserie schaffte, konnte Uwe Krupp in der dritten Overtime das entscheidende Tor erzielen. Krupp war damit der erste Deutsche, der den Stanley Cup gewinnen konnte. In den Spielzeiten 1997 und 1998 waren dann aber die Red Wings am Zug und konnten den Stanley Cup zweimal in Folge gewinnen. Großen Anteil an den Erfolgen hatten hierbei die sogenannten Russian Five.

Auch der Verkauf der ehemaligen WHA-Teams ging weiter. Zur Saison 1996/97 zog das ehemalige Team der Winnipeg Jets ins sonnige Arizona und spielte dort als Phoenix Coyotes und auch die Hartford Whalers konnten sich in ihrer Heimat nicht halten und spielten ab der Saison 1997/98 als Carolina Hurricanes in Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Die Edmonton Oilers waren damit das einzige Franchise, das von den einst vier WHA-Teams übergeblieben war.

Mit den Nashville Predators bekam die NHL 1998 ihr 27. Franchise, wodurch die Liga umstrukturiert wurde. Ab der Saison 1998/99 spielte man in sechs regionalen Divisions mit später jeweils fünf Teams. 1999 ehrte die Liga mit Wayne Gretzky ihren größten Spieler, in dem Gretzkys berühmte Rückennummer 99 gesperrt wurde. In Zukunft kann daher die Nummer 99 an keinen Spieler mehr vergeben werden.

Fast 20 Jahre nach dem Umzug der Atlanta Flames kehrte die NHL in die Stadt zurück. Nachdem die Stadt eine neues Stadion gebaut hatte, nahmen die Atlanta Thrashers ab der Millennium-Saison ihre Geschäfte auf.

 

Quelle:wikipedia.de

Jan 312012
 
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  • Vier neue Teams aus der WHA und Dominanz der Islanders

Mit den Edmonton Oilers, Hartford Whalers, Québec Nordiques und Winnipeg Jets hatte die NHL nun vier neue Teams zu integrieren, die sich in ihrer ersten Saison noch schwer taten. Währenddessen die Teams noch in den hinteren Tabellen Regionen rangierten, waren einzelne Spieler wie Mike Rogers und Blaine Stoughton von den Hartford Whalers unter den acht Spielern, die in dieser Spielzeit auf 100 Scorerpunkte oder mehr kamen. Ganz oben in der Scorerliste schaffte es Marcel Dionne auf Grund der mehr erzielten Tore noch vor Wayne Gretzky zu landen, der ebenfalls 137 Punkte erreichte. Im selben Jahr wurde in der NHL auch die Helmpflicht eingeführt. Alle neuen Spieler mussten einen Helm tragen, während den Spielern, die schon in der Vergangenheit ohne Kopfschutz spielten, dies auch weiterhin gestattet wurde.

In den kommenden Jahren dominierte Gretzky die Scorerliste nach Belieben und knackte die 200-Punkte-Marke als erster und bis heute einziger Spieler. Den Stanley Cup gewann in diesen Jahren jedoch ein anderes Team. Die New York Islanders konnten in den Jahren von 1980 bis 1983 vier Mal in Folge die Playoffs erfolgreich abschließen. In ihren Reihen standen mit Anders Kallur und Stefan Persson zwei Schweden, die dabei auch zu den ersten europäischen Stanley-Cup-Siegern wurden.

In der Saison 1980/81 zog das südöstlichste Team der NHL, die Atlanta Flames, nach Calgary um. Hier fand man in der Nachbarschaft von Winnipeg, Edmonton und Vancouver eine bessere Ausgangslage für ein NHL-Franchise. Durch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Calgary im Jahr 1988 war auch der Bau einer angemessenen Halle absehbar. Im franko-kanadischen Québec sorgten unterdessen die beiden tschechoslowakischen Brüder Anton und Peter Šťastný für Aufsehen, nachdem sie sich bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid vom Nationalmannschaftskader abgesetzt hatten. Peter, der ältere der beiden, brachte es in seiner Rookie-Saison auf 109 Scorerpunkte. Die Colorado Rockies zogen dann zur Saison 1981/82 in den Großraum New York und spielten jenseits des Hudson River als New Jersey Devils. In finanziellen Schwierigkeiten steckten die St. Louis Blues vor der Saison 1982/83. Das Team wurde nach Saskatoon in der Provinz Saskatchewan in die kanadische Prärie verkauft, aber die Besitzer der anderen Teams intervenierten. Die NHL übernahm das Team und verkaufte es für drei Millionen US-Dollar weiter. Die Blues nahmen in dieser Saison nicht am NHL Entry Draft teil

  • Edmonton und die Gretzky-Show

In der Saison 1983/84 führte man in der regulären Saison wieder eine fünfminütige Overtime bei Spielen, die nach den regulären 60 Minuten unentschieden standen, ein In diesem Jahr gelang es Gretzky erstmalig seine Edmonton Oilers zum Stanley-Cup-Sieg zu führen, doch ebenso großen Anteil am Erfolg hatten auch seine Mannschaftskollegen. Mit Grant Fuhr im Tor, dem offensivstarken Verteidiger Paul Coffey und Angreifern wie Mark Messier, Jari Kurri und Glenn Anderson, um nur einige zu nennen, war das gesamte Team erstklassig besetzt. Doch Gretzky war der Star und dominierte die Bestenlisten nach Belieben. Nur Mario Lemieux, der 1984 sein Debüt in der NHL gegeben hatte, gelang es zwei Mal mehr Punkte zu sammeln als Gretzky. Zudem spielte ab 1984 mit Uli Hiemer bei den New Jersey Devils der erste Deutsche konstant in der NHL.

Mit seinen Oilers gewann Gretzky von 1984 bis 1988 insgesamt vier Stanley Cups, obwohl man bereits 1985 versucht hatte die Dominanz der Oilers einzudämmen. Häufig versuchte Edmonton Spielsituationen zu forcieren, bei denen bei beiden Teams jeweils ein Spieler auf die Strafbank musste. Dadurch nutzten die spielerisch starken Oilers um Gretzky den zusätzlichen Platz auf dem Eis bei den sogenannten Vier-gegen-Vier-Situationen zu Toren aus. Die NHL änderte die Regeln dahingehend, dass ab 1985 bei einer solchen Situation mit unveränderter Mannschaftsstärke weitergespielt wurde. Diese Regeländerung wurde als „Lex Gretzky“ bezeichnet.

Für großes Aufsehen sorgte dann am 9. August 1988 die Nachricht, dass Gretzky die Oilers verließ und für die Los Angeles Kings auf Punktejagd gehen würde. Edmonton holte in der Saison 1988/89 nicht mehr den Stanley Cup, den sich überraschenderweise die Calgary Flames sicherten und Mario Lemieux fehlte nur ein Punkt, um neben Gretzky ebenfalls 200 Punkte in einer Saison zu erreichen. Die Buffalo Sabres verhalfen Alexander Mogilny zur Flucht aus der Sowjetunion nach Nordamerika und sicherten sich so einen der talentiertesten russischen Spieler der damaligen Zeit. Dies sorgte in der Sowjetunion für großen Ärger, aber dennoch entschied man sich zur Spielzeit 1989/90 einigen verdienten Spielern die Türen in die NHL zu öffnen. Darunter waren unter anderem Wjatscheslaw Fetissow, Sergei Makarow und Igor Larionow. Wayne Gretzky schaffte in dieser, seiner elften Saison, den Sprung zum punktbesten Spieler aller Zeiten, als er in einem Spiel gegen seinen Ex-Club Gordie Howes bisherige Bestmarke von 1.850 Punkten übertraf. Besonders überraschten die Edmonton Oilers, denen es ohne Gretzky 1990 noch einmal gelang, den Stanley Cup zu gewinnen.

Quelle:wikipedia.de

Jan 312012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 6 von 13 in der Serie NHL - Geschichte
  • Neue Teams und alte Hackordnung
In die Saison 1967/68 startete die NHL mit sechs neuen Teams. Während die „Original Six“-Teams in der Eastern Division spielten, kamen in der Western Division die Los Angeles Kings, Minnesota North Stars, California Seals, Philadelphia Flyers, Pittsburgh Penguins und St. Louis Blues hinzu. Bereits im November 1967 wurden die California Seals in Oakland Seals umbenannt. Auf tragische Weise waren die Seals auch an einem anderen Ereignis beteiligt. Bei einem Spiel gegen die North Stars am 13. Januar 1968 fiel Minnesotas Center Bill Masterton nach einem Check auf den Hinterkopf und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Bis heute ist es der einzige Todesfall in der NHL, der direkt auf eine Verletzung in einem Spiel zurückzuführen ist. Als Folge entschieden sich zahlreiche Spieler einen Helm zu tragen, was bis dahin eher als unüblich galt.
Nachdem im Stanley Cup immer die Sieger von Eastern und Western Division aufeinandertrafen, schafften es die St. Louis Blues in den ersten drei Jahren in die Finalserie einzuziehen. Der Rückhalt des Teams war der erfahrene Torwart Glenn Hall, der ab der zweiten Saison mit Jacques Plante noch hervorragende Unterstützung erhielt. Eine Chance gegen die alten Teams hatten die neuen jedoch noch nicht. Für Aufsehen sorgte ein junger Verteidiger bei den Boston Bruins. Bobby Orr revolutionierte mit seiner Spielweise die Rolle des offensiven Verteidigers. Als erster Verteidiger erreichte er über 100 Punkte in einer Saison und wurde Topscorer der gesamten Liga Zur Saison 1970/71 kamen auch noch die Buffalo Sabres und die Vancouver Canucks dazu. Beide Teams wurden in die Eastern Division mit den ehemaligen „Original Six“-Teams eingruppiert und taten sich anfangs mit der übermächtigen Konkurrenz schwer. Um zwei gleich große Divisions zu erhalten, wechselten die Chicago Blackhawks in die Western Division. Nachdem sie bereits die Vorsaison als bestes Team der regulären Saison abschließen konnten, dominierten sie auch die kommenden drei Jahre im Westen. In den ersten beiden Spielzeiten führten sie ihre Division mit 20 Punkten Vorsprung an. Die Oakland Seals benannten sich im Sommer 1970 in California Golden Seals um.
Gordie Howe, der mit seinem 700. Tor im Jahr 1968 einen Meilenstein setze, beendete als unangefochtener Rekordscorer nach der Saison 1971/72 genau wie Jean Béliveau seine Karriere.
  • Aufstieg der Expansion-Teams und Konkurrenz durch die WHA
Zum Anfang des Jahres 1971 starteten Bemühungen mit der World Hockey Association eine Konrurrenz zur NHL aus der Taufe zu heben. Anfangs wurde die Liga von der NHL nur belächelt, aber mit den neuen Teams, den Islanders, dem zweiten Team in New York, die zur Saison 1972/73 in der Eastern Division starteten und den Atlanta Flames, die zur selben Spielzeit als erstes NHL-Team im Südosten der USA in der Western Division antraten, versuchte man der WHA den Markt streitig zu machen. Die WHA versuchte zum einen in Städten ohne NHL-Franchise wie Québec, Ottawa, Winnipeg und Edmonton in Kanada und Houston und Phoenix im Südwesten der USA Fuß zu fassen, zum anderen wollte man der NHL auch in renommierten Städten wie Chicago, Boston und Philadelphia die Stirn bieten. Spätestens mit der Verpflichtung einiger NHL-Stars wie Bobby Hull, Gerry Cheevers, Bernie Parent und Derek Sanderson wurde die WHA wirklich als Konkurrent ernst genommen. Als weiterer Schlag für die NHL feierte Gordie Howe sein Comeback in der WHA, wo er gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Mark und Marty spielte.
In der Saison 1973/74 gewann mit den Philadelphia Flyers zum ersten Mal einer der neuen NHL-Klubs den Stanley Cup, die in der folgenden Spielzeit den Titel sogar verteidigen konnten. Da in diesem Jahr zwei neue Teams in die NHL hinzugekommen waren, wurde auch die Liga-Struktur angepasst. Die Prince of Wales Conference wurde in die nach dem Gründer der Boston Bruins benannte Adams Division mit den Boston Bruins, Buffalo Sabres, California Golden Seals und Toronto Maple Leafs, sowie die nach dem ehemaligen Besitzer der Detroit Red Wings benannte Norris Division mit den Detroit Red Wings, Los Angeles Kings, Montréal Canadiens, Pittsburgh Penguins und den neuen Washington Capitals aufgeteilt. Die nach dem damaligen NHL-Präsidenten Clarence Campbell benannte Campbell Conference war in die nach Lester Patrick, einem der Gründungsväter der New York Rangers, benannte Patrick Division mit den Atlanta Flames, New York Islanders, New York Rangers und Philadelphia Flyers, sowie die nach Conn Smythe, dem Gründer der Toronto Maple Leafs, benannte Smythe Division mit den Chicago Black Hawks, Minnesota North Stars, St. Louis Blues, Vancouver Canucks und den ebenfalls neuen Kansas City Scouts unterteilt.
In der WHA bekamen immer wieder Teams finanzielle Schwierigkeiten, doch auch in der NHL brachte die Saison 1976/77 zwei Umzüge mit sich. Bereits zwei Jahre nach Ihrer Gründung zog das Team aus Kansas City nach Denver und spielte dort als Colorado Rockies. Der andere Umzug war von kürzerer Dauer. Aus den California Golden Seals wurden für zwei Jahre die Cleveland Barons. Nach der Saison 1977/78 wurde das Team mit den Minnesota North Stars zusammengelegt.
  • Die Fusion mit der WHA
Die Probleme in der WHA wurden größer und schon im Juni 1977 verhandelte man mit der NHL über einen Zusammenschluss. Sechs der acht WHA-Franchises wollten in die NHL übertreten, doch die Verhandlungen scheiterten noch, ehe man 1978 erneut verhandelte. Mit inzwischen 17 NHL-Franchises wollte man drei zusätzliche aufnehmen. Ursprünglich sollten die New England Whalers und die Edmonton Oilers schon zur Saison 1978/79 der NHL beitreten, während die Winnipeg Jets noch ein Jahr warten sollten, bis ihre Halle an die damaligen NHL-Vorschriften und -Richtlinien angepasst war. Unklar war die Zukunft der Québec Nordiques, während man seitens der NHL definitiv kein Interesse an der Aufnahme der vier anderen WHA-Teams hatte. Doch eine Einigung konnte wiederum nicht erzielt werden.
Die WHA verkündete, dass man sich auch eine Ausdehnung der Liga nach Europa vorstellen könnte, und so stand auch die NHL unter einem gewissen Druck, wobei einige Teams trotzdem meinten, man könnte den Kollaps der WHA abwarten. Die WHA-Teams hatten sich inzwischen mit zahlreichen hoffnungsvollen Junioren verstärkt. Unter ihnen stach vor allem der 17-jährige Wayne Gretzky heraus. Ihn wollte man um jeden Preis in die NHL holen.
Eine Abstimmung am 8. März 1978 entschieden sich noch fünf Teams gegen eine Aufnahme der neuen Teams. Darunter waren auch die Montréal Canadiens, denen man dies in Kanada besonders übel nahm, sollten doch drei weitere kanadische Teams aus der WHA in die NHL wechseln. Nach einem immensen Druck der Öffentlichkeit stimmten am 22. März nur noch drei Teams gegen die Aufnahme von vier WHA-Teams. Somit stand einer Aufnahme in der NHL und einer damit verbundenen Erweiterung auf 21 Teams nichts mehr im Wege.
Quelle: wikipedia
Jan 312012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 5 von 13 in der Serie NHL - Geschichte

Nachdem in den ersten Jahren zwischen drei und zehn Teams in der NHL spielten, hatte man mit den Boston Bruins, Chicago Black Hawks, Detroit Red Wings, New York Rangers, Montréal Canadiens und Toronto Maple Leafs für 25 Jahre eine unveränderte Besetzung. Auch der Modus für die Playoffs blieb unverändert. Continue reading »

Jan 312012
 
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Dieser Eintrag ist Teil 04 von 13 in der Serie NHL - Geschichte

Während die NHL in den vergangenen Jahren stets gewachsen war, traten mit dem Umzug der Pittsburgh Pirates, die zum Spieljahr 1930/31 als Philadelphia Quakers spielten, die ersten Probleme auf. Nur den Namen tauschte das Team in Detroit. Aus den Cougars wurden die Falcons. Zur folgenden Saison trat das Team aus Philadelphia schon nicht mehr an und auch die Ottawa Senators nahmen für ein Jahr eine Auszeit. Continue reading »

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