Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 30 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Winnipeg Jets  sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Winnipeg in der Provinz Manitoba. Es wurde am 25. Juni 1997 unter dem Namen Atlanta Thrashers gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1999/2000 in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia den Spielbetrieb auf. Nach sowohl finanziellen als auch sportlichen Schwierigkeiten wurde das Franchise zu Beginn der NHL-Saison 2011/12 nach Winnipeg umgesiedelt und in Winnipeg Jets umbenannt. Unter demselben Namen existierte bereits von 1972 bis 1996 ein NHL-Franchise in der Stadt, das seitdem unter dem Namen Phoenix Coyotes firmiert.

Die Jets tragen ihre Heimspiele im MTS Centre aus und sind eines der jüngsten Franchises der NHL. Die Teamfarben sind Polarnachtblau, Weiß, Aviatorblau und Silber.

Der Stadt Atlanta wurde am 25. Juni 1997 im Zuge der Süd-Expansion der National Hockey League ein Franchise zugesprochen, das den Namen Atlanta Thrashers erhielt und zu Beginn der Saison 1999/2000 den Spielbetrieb aufnahm. Es war bereits das zweite Team, das in der Stadt angesiedelt worden war, nachdem zwischen 1972 und 1980 die Atlanta Flames dort beheimatet waren. Die Thrashers erspielten sich nur wenige sportliche Erfolge während ihrer zwölf Spielzeiten. Lediglich in der Saison 2006/07 errangen sie den Titel der Southeast Division und qualifizierten sich somit für die Play-offs.

Im Oktober 2009 kamen erstmals Gerüchte auf, die Investorengruppe True North Sports & Entertainment hege Interesse an den Atlanta Thrashers. Die Gruppe hatte sich seit dem Weggang der Winnipeg Jets aus Winnipeg im Jahr 1996 intensiv um das Eishockey in der Stadt bemüht. So war sie am Zusammenschluss der American Hockey League und International Hockey League im Jahr 2001 beteiligt, hatte den Bau des 2004 fertiggestellten MTS Centre vorangetrieben und die Rechte am AHL-Franchise der inzwischen dort beheimateten Manitoba Moose erworben.

Öffentlicher Fanauflauf in Winnipeg zur Ankündigung des Umzugs des Franchises am 31. Mai 2011

Nachdem True North Sports & Entertainment im Frühjahr 2011 zunächst ihre Bemühungen um die Umsiedlung der Phoenix Coyotes intensiviert hatte, legte sie im Mai ihr Augenmerk wieder auf die Thrashers. Am 28. Mai 2011 wurde berichtet, dass sich die bisherigen Investoren der Thrashers und True North geeinigt hätten. Allerdings musste die Ligaleitung der NHL noch der Umsiedlung zustimmen. Am 31. Mai wurde auf einer Pressekonferenz schließlich der Erwerb des Teams für 170 Millionen US-Dollar sowie weiterer 60 Millionen US-Dollar Umzugsgebühr, die zwischen den restlichen 29 Franchises der Liga aufgeteilt werdenund die Umsiedlung bekannt gegeben. Die formelle Zustimmung der NHL erfolgte bei der Sitzung des NHL Board of Governors am 21. Juni 2011. Im Zuge der Ansiedlung des Teams in Winnipeg wurden die Manitoba Moose nach St. John’s in der Provinz Neufundland und Labrador umgesiedelt.

Um die Zustimmung der Liga zu forcieren, peilten die neuen Besitzer an, innerhalb von drei Wochen 13.000 Dauerkarten zu verkaufen. Am 1. Juni startete zunächst der exklusive Vorverkauf für bisherige Dauerkarteninhaber der Manitoba Moose, der am 3. Juni mit 7.158 verkauften Tickets endete. Am 4. Juni gingen die restlichen Tickets schließlich in den freien Verkauf. Bereits wenige Minuten nach Beginn des freien Verkaufs waren auch die restlichen der insgesamt 13.000 Dauerkarten vergriffen. Für Interessierte wurde eine auf 8.000 Tickets begrenzte Warteliste eingerichtet.

Die erste Saison in Winnipeg

In ihrer ersten Spielzeit nehmen die Winnipeg Jets den Platz der Thrashers in der Southeast Division der Eastern Conference ein. Für die Saison 2012/13 soll das Team in die Northwest Division der Western Conference einsteigen. Dafür müssten weitere Teams die Division wechseln sowie eines den freien Platz in der Eastern Conference einnehmen.

Wenige Tage nach der Ankündigung des Verkaufs wurden erste personelle Veränderungen bekannt. Der bisherige Präsident des Franchises, Don Waddell, erklärte, dass er dem Team nicht nach Winnipeg folgen werde. Ebenso gaben die neuen Besitzer bekannt, dass der noch vier Jahre gültige Vertrag des bisherigen General Managers Rick Dudley ausbezahlt wurde. Einen Tag später wurde verkündet, dass dem Kanadier Kevin Cheveldayoff ein Angebot für die vakante Position des General Managers unterbreitet wurde. Am 8. Juni folgte schließlich die offizielle Bestätigung der Verpflichtung. Cheveldayoff begann daraufhin am 12. Juni die Suche nach einem neuen Cheftrainer. Dem bisherigen Cheftrainer Atlantas, Craig Ramsay, wurde im Verlauf des Findungsprozesses am 20. Juni mitgeteilt, dass er das Team in Winnipeg nicht betreuen werde, stattdessen verpflichtete Cheveldayoff am 23. Juni den Cheftrainer der Manitoba Moose, Claude Noël.

Im Rahmen des NHL Entry Draft 2011 gaben die Eigentümer schließlich den neuen Beinamen des Teams bekannt − Jets.Diesen hatte bereits das von 1972 bis 1996 in Winnipeg existierende Team getragen. Mit ihrem ersten Wahlrecht im Draft an siebter Gesamtposition wählten sie den kanadischen Center Mark Scheifele aus. Am 1. Juli sicherte sich das Team in Verteidiger Derek Meech − ein Sohn der Stadt − seinen ersten Unrestricted Free Agent. Des Weiteren sicherten sich die Jets am 5. Juli die Dienste ihres Kapitäns Andrew Ladd, der zeitweise als Restricted Free Agent – ein sogenannt eingeschränkt freier Spieler – auf dem Markt verfügbar war und die Möglichkeit bestand, dass ihm anhand eines Offer Sheets ein Angebot eines anderen Teams unterbreitet würde. Er unterzeichnete einen Vertrag über eine Laufzeit von fünf Jahren im Wert von rund 22 Millionen US-Dollar. Später gelang General Manager Kevin Cheveldayoff die erste nennenswerte Verpflichtung per Transfergeschäft, als er den Stürmer Eric Fehr von den Washington Capitals engagierte. Den im Entry Draft ausgewählten Mark Scheifele nahmen die Jets am 3. Oktober 2011 unter Vertrag, nachdem er in den Vorbereitungsspielen überzeugt hatte.

Am 22. Juli 2011 wurden die offiziellen Logos und Schriftzüge der Winnipeg Jets der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese sollen die Verbundenheit der Stadt Winnipeg zu den Kanadischen Streitkräften symbolisieren. 

Die Winnipeg Jets werden ihre Heimspiele im 15.015 Zuschauer fassenden und 2004 fertig gestellten MTS Centre in Winnipeg austragen. Während der Planungs- und Bauphase trug die Multifunktionsarena den Namen True North Centre nach der für den Bau verantwortlichen Investorengruppe True North Sports & Entertainment. Nach Fertigstellung der Arena erwarben die Manitoba Telecom Services (MTS) für sieben Millionen Dollar für zehn Jahre die Namensrechte.

Neben den Spielen der Manitoba Moose aus der American Hockey League wurden auch die Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen 2007 und die Super Series 2007 im MTS Centre ausgetragen. Vor der Fertigstellung des MTS Centre fanden derartige Veranstaltungen in der inzwischen abgerissenen Winnipeg Arena statt, die auch die Heimat der ursprünglichen Winnipeg Jets war.

 

Stanley Cup Siege

keine

Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 29 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Washington Capitals sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Washington D. C. Es wurde am 11. Juni 1974 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1974/75 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind rot, weiß und blau.

Die Capitals tragen ihre Heimspiele im Verizon Center aus und gingen aus der Ligaerweiterung der späten 1960er und frühen 1970er Jahre hervor. Nachdem das Team mit einem NHL-Negativrekord von 67 Niederlagen in 80 Saisonspielen in die Liga startete, stabilisierte sich das Team in den 1980er Jahren und war stets in den Playoffs vertreten. Zu Beginn des neuen Jahrtausends erfolgte ein erneutes Tief, obwohl die Mannschaft in der Saison 1997/98 bis in die Finalserie um den prestigeträchtigen Stanley Cup vordrang, dort aber den erstmaligen Titelgewinn verpasste.

Zusammen mit den Kansas City Scouts wurden die Washington Capitals 1974 in die NHL als Expansion Teams aufgenommen. Da es seit zwei Jahren die Konkurrenzliga World Hockey Association gab und somit 30 hochprofessionelle Teams existierten, bestand der Kader der Capitals aus nur wenigen erfahrenen Spielern. Dem entsprechend absolvierten sie auch ihre erste Saison und stellten einen neuen Rekord mit 67 Niederlagen in 80 Spielen auf. Allerdings starteten die Kansas City Scouts nur unwesentlich besser in ihr erstes Jahr in der NHL.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
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Die Vancouver Canucks sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Vancouver, British Columbia. Am 22. Mai 1970 wurde die Zusage nach Vancouver vergeben, die schließlich zum Beginn der Saison 1970/71 den Spielbetrieb in der NHL aufnahmen, nachdem das Team schon seit 1945 in anderen Ligen aktiv gewesen war. Die Teamfarben sind dunkelblau, grün und weiß.

Die Canucks tragen ihre Heimspiele im General Motors Place aus und sind eines von nur sechs in Kanada beheimateten Franchises. Über die Jahre hinweg gab es zwei sportliche Höhepunkte in der Geschichte der Canucks. Im Jahr 1982 erreichte das Team überraschend zum ersten Mal die Finalserie um den Stanley Cup. Nach vielen Jahren im Mittelmaß schafften sie zu Anfang der 1990er Jahre wieder den Sprung in die Spitzengruppe der Liga. 1994 zog das Team erneut in die Finalserie ein, wobei der Titelgewinn erneut verwehrt blieb. Trotz großer Bemühungen gelang es in Vancouver in den folgenden Jahren nicht an diese beiden Erfolge anzuknüpfen.

Vancouver hat eine lange Geschichte im Eishockey. Im ersten Stadion mit Kunsteis im Westen von Kanada holten die Vancouver Millionaires 1915 den Stanley Cup an die Westküste. Eine Teilnahme in der NHL blieb Teams aus dem Westen jedoch lange vorenthalten. Als die NHL 1966 die Zeit der „Original Six“ beendete und sechs neuen Teams die Aufnahme zusagte, war die Stadtväter von Vancouver guter Hoffnung, nun auch ein NHL-Team in der Stadt zu beheimaten. Als sich die NHL für sechs Städte in den Vereinigten Staaten entschied, war die Enttäuschung groß. Ganz Kanada klagte über eine weitere US-Amerikanisierung der NHL. Drei Jahre nach der großen Erweiterung stand eine erneute Aufnahme neuer Teams an. Am 22. Mai 1970 vergab die NHL eines der beiden neuen Franchises an Vancouver. Als Namen für das neue Franchise entschieden sich die Verantwortlichen für Vancouver Canucks, ein Name den bereits seit 1945 das bekannteste Team der Stadt getragen hatte. Diese hatte anfangs in der Pacific Coast Hockey League und von 1952 bis zur Vorsaison in der Western Hockey League gespielt.

Am 9. Oktober 1970 machten die Canucks vor 15.062 Zuschauern ihr erstes Spiel und verloren mit 1:3 gegen die Los Angeles Kings. Das erste Tor für die Canucks erzielte hierbei Verteidiger Barry Wilkins. Zwei Tage später besiegte das Team durch zwei Tore von Wayne Maki die Toronto Maple Leafs mit 5:3. Der erste Auswärtssieg konnte am 5. November 1970 beim 4:1 in Buffalo gegen die Sabres gefeiert werden. Torhüter Dunc Wilson parierte bei diesem Spiel einen Penaltyschuss.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 27 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Toronto Maple Leafs (offiziell Toronto Maple Leafs Hockey Club) sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Toronto, Ontario. Es wurde 1917 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1917/18 als einziges Nicht-Gründungsmitglied den Spielbetrieb auf. Die Maple Leafs sind das Nachfolgeteam des von 1917 bis 1918 bestehenden Toronto Hockey Club sowie den von 1918 bis 1919 bestehenden Toronto Arenas und von 1919 bis 1927 aktiven Toronto St. Patricks. Zudem gehört die Mannschaft zu den sogenannten „Original-Six“-Franchises der NHL. Die Teamfarben sind seit 1928 königsblau und weiß.

Die Maple Leafs tragen ihre Heimspiele im Air Canada Centre aus und sind mit 13 Stanley-Cup-Siegen, der letzte allerdings in der Spielzeit 1966/67, nach den Montréal Canadiens eine der erfolgreichsten Mannschaften der NHL-Geschichte. Vor allem in den 1940er und 1960er Jahren gehörte Toronto zu den besten Teams der Liga und feierte diverse Erfolge. In der Folge stellte sich jedoch eine lange Phase der Erfolglosigkeit ein, die erst in den 1990er Jahren teilweise überwunden werden konnte.

In der ostkanadischen Profi-Eishockeyliga National Hockey Association wurde Eddie Livingstone, der Inhaber der Toronto Blueshirts, der unfairen Vorteilnahme für seine Mannschaft beschuldigt. Um seinem Einfluss zu entkommen gründeten die Teams aus Montreal, Ottawa und Quebec 1917 die NHL. Die Gründungsteams waren jedoch der Meinung, dass eine Liga ohne Beteiligung aus Toronto undenkbar wäre. Aus diesem Grund gründete man die Toronto Arenas, die nicht mehr unter der Kontrolle von Livingstone waren. Die Arenas gewannen bereits in ihrer ersten Saison den Stanley Cup, ihnen ging jedoch schon Ende der zweiten Saison das Geld aus.

Nachdem die Arenas am 20. Februar 1919 nicht mehr angetreten waren, wurde die reguläre Saison vorzeitig beendet. Erst am 26. November 1919 übernahm eine Gruppe um Fred Hambly die stillgelegte Lizenz der Arenas. Das Team sollte ursprünglich in Tecumsehs umbenannt werden, schließlich entschied man sich jedoch für Toronto St. Patricks. Die Farben wurden entsprechend dem irischen Namenspatron in grün und beige geändert. 1922 holten die St. Pats wieder den Stanley Cup nach Toronto. 1926 versuchte eine Investorengruppe das Team nach Philadelphia umzusiedeln.
Am 14. Februar 1926 kaufte jedoch Conn Smythe, einer der bekanntesten Funktionäre der NHL-Geschichte, die St. Patricks für 160.000 Dollar und benannte sie in Toronto Maple Leafs um. Für die erste Saison behielt das Team die Farben grün und weiß. So konnte man zu den neuen Trikots, die nun ein Ahornblatt und den Schriftzug Toronto trugen, den Rest der Ausrüstung weiterhin benutzen. Erst in der Saison 1927/28 wechselte das Team zur Farbe blau.

Stanley-Cup-Gewinne
1918, 1922, 1932, 1942, 1945, 1947, 1948, 1949, 1951, 1962, 1963, 1964, 1967
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 26 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die Tampa Bay Lightning sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Tampa, Florida. Es wurde am 16. Dezember 1991 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1992/93 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind schwarz, dunkelblau, silber und weiß.

Die Lightning tragen ihre Heimspiele im St. Pete Times Forum aus und sind – nach den Florida Panthers – das am südlichsten beheimatete Franchise der Liga. Nachdem das Team in den 1990er Jahren lange weit hinter den Erwartungen zurückblieb und sich nur einmal für die Playoffs qualifizieren konnte, schaften sie zu Beginn des neuen Jahrtausends den Anschluss an die Ligaspitze. Am Ende der Saison 2003/04 gewannen sie als erstes Team, das aus der NHL-Expansion der 1990er Jahre hervorgegangen war, den prestigeträchtigen Stanley Cup.

1992 beschloss die NHL, zwei zusätzliche Teams in die Liga aufzunehmen: die Ottawa Senators und die Tampa Bay Lightning aus Florida. Angeführt von NHL-Legende Phil Esposito, betrieb Tampa Bay intensives Lobbying um den begehrten Platz für ein Expansion-Team und bekam schließlich den Zuschlag. Phil Esposito wurde zum Präsidenten des Franchise gekürt und Terry Crisp, der ein paar Jahre früher den Stanley Cup mit den Calgary Flames gewonnen hatte, wurde als Trainer eingestellt. Am 7. Oktober 1992 bestritten die Lightning ihr erstes NHL-Spiel und gewannen gegen die Chicago Blackhawks mit 7:3. Ein gewisser Chris Kontos erzielte vier Tore in diesem Spiel. Ein Rekord für erzielte Tore pro Spiel, den bis heute kein Tampa-Spieler brechen konnte. Doch das Team wurde rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und schloss die Saison mit einem Rekord von 23 Siegen bei 54 Niederlagen als Letzter ihrer Division ab.

Stanley-Cup-Gewinne
2004
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 25 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die St. Louis Blues sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus St. Louis, Missouri. Es wurde am 5. Juni 1967 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1967/68 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind königsblau, dunkelblau, gold und weiß. Das Team ist benannt nach dem Jazz-Titel „St. Louis Blues“ von W. C. Handy.[1]

Die Blues tragen ihre Heimspiele im Scottrade Center aus und gingen aus der großen Erweiterung der Liga vor der Saison 1967/68 hervor, als die Teilnehmerzahl von sechs auf zwölf aufgestockt wurde. St. Louis erwies sich früh als das fähigste Franchise der Expansion und sicherte sich den Platz als Finalteilnehmer gegen eines der älteren Franchises, das sich jedoch als zu stark erwies. Nach vielen Jahren im oberen Drittel der Liga – geprägt von der aufeinanderfolgenden, 24-maligen Qualifikation für die Playoffs zwischen 1980 und 2003 sowie der zwischenzeitlichen Etablierung als Titelkandidat zum Ende der 1990er Jahre – fiel das Team in ein Loch. Der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cup blieb der Mannschaft bisher verwehrt.

1967 wurden die St. Louis Blues als eines von sechs neuen Franchises neben den Minnesota North Stars, den Los Angeles Kings, den Philadelphia Flyers, den Pittsburgh Penguins und den California Seals in die NHL aufgenommen, die damit die Anzahl der an ihr teilnehmenden Mannschaften von den Original Six auf zwölf verdoppelte. Neben den Kings und den Seals sind die Blues eines von drei Teams der Expansion 1967, die noch niemals den Stanley Cup gewinnen konnten. Die ersten Besitzer der Mannschaft waren der Versicherungs-Manager Sid Salomon Jr., sein Sohn Sid Salomon III. sowie Robert L. Wolfson, die das Franchise im Jahr zuvor gegründet hatten.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
Feb 042012
 
Dieser Eintrag ist Teil 24 von 30 in der Serie NHL - Vereine

Die San Jose Sharks sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus San José, Kalifornien. Es wurde am 9. Mai 1990 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1991/92 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind dunkelpazifiktürkis, schwarz und dunkelorange.[1] Aufgrund ihrer im amerikanischen Vereinssport populären Teamfarben ist die Mannschaft auch als „Team Teal“ bekannt.

Die Sharks tragen ihre Heimspiele im HP Pavilion aus und sind eines der ersten Franchises, das aus der Ligaerweiterung der 1990er Jahre hervorging. Nach einem schwierigen Start in die als spielstärkste Eishockeyliga der Welt geltende NHL, durchlebte das nordkalifornische Franchise im Laufe der 1990er Jahre Höhen und Tiefen, bis es sich zu Beginn des neuen Jahrtausends unter den besten Mannschaften der Liga etablieren konnte. Der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cup blieb dem Team bisher verwehrt. San Jose ist aktuell eines von sechs Franchises, das zudem noch nie in der Finalserie stand.

Im Mai 1990 wurden die North Stars an den neuen Besitzer verkauft und die Gebrüder Gund erhielten den Zuschlag für ein neues Franchise im kalifornischen San José. In einer Abstimmung unter zukünftigen Fans und aktuellen Unterstützern sollte der Beiname des Teams festgelegt werden. Auf Platz eins landete „Blades“ (dt. etwa Klinge, Messer), doch die Brüder waren damit nicht zufrieden, da das Wort auch negative Aspekte beinhaltete. Der zweitplatzierte Name wurde schließlich ausgewählt und das Team bekam den Namen „San Jose Sharks“ (dt. Haie), wodurch eine Assoziation zum Pazifischen Ozean hergestellt wurde, da im Bereich der Bay Area mehrere Haiarten heimisch sind. Ironischerweise trugen die Kansas City Blades, das erste Farmteam der Sharks, eben jenen, von den Besitzern abgelehnten Beinamen.

Am 30. Mai 1991 nahm der Kader San Joses die ersten Konturen an. Im NHL Dispersal Draft wurden die von den Draft-Regularien ungeschützten Spieler aus dem System von Minnesota offiziell zwischen den North Stars und den Sharks aufgeteilt, und die Kader der Teams durch Spieler aus dem folgenden Expansion Draft aufgefüllt. Des Weiteren durften sich die Sharks im NHL Entry Draft, der drei Wochen nach dem Dispersal Draft stattfand, und im NHL Supplemental Draft erstmals die Rechte an jungen Talenten sichern. Mit ihrem ersten Wahlrecht im Entry Draft an der zweiten Position der ersten Runde wählten sie Pat Falloon aus und mit ihrem zweiten Pick an Gesamtposition 23 in der zweiten Runde Ray Whitney. Im Supplemental Draft wählten sie als Gesamtersten den Kanadier Jeff McLean und an siebter Position Mark Beaufait.[2]

Die Saison 1991/92 begann und die Sharks starteten – wie bei Expansion-Teams üblich – mit einem sportlich schwach besetzten Kader ohne große Namen in ihr erstes Jahr. Als Trainer hatte die Klubführung den Kanadier George Kingston verpflichtet. Ihre Heimspiele trugen sie zunächst im Cow Palace in Daly City, etwas außerhalb von San Francisco, aus, da in San José noch keine geeignete Halle zur Verfügung stand. Im ersten NHL-Spiel am 4. Oktober 1991 unterlag das Team den Vancouver Canucks mit 3:4 Toren. Craig Coxe erzielte dabei, auf Vorlage von Mark Pavelich, das erste Tor in der Franchise-Geschichte. Der erste Sieg gelang vier Tage später in einem Heimspiel gegen die Calgary Flames. Kelly Kisio erzielte drei Minuten vor Spielende den Siegtreffer zum 4:3. Wie so oft bei Expansion-Teams, verlief die erste Saison aber insgesamt enttäuschend, denn die Mannschaft gewann nur 17 von 80 Spielen. Die Saison beendeten sie als punktschlechtestes Team der gesamten Liga.

Stanley-Cup-Gewinne
keine
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